23:45 19 Oktober 2017
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    Experte: Nordkorea kann an den Verhandlungstisch zum Nuklearproblem zurückgeholt werden

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Nordkorea könne in das Format der sechsseitigen Verhandlungen zum Nuklearproblem zurückgeholt werden. Aber dafür müsse man die Interessen Pjöngjangs berücksichtigen, meint der Ex-Sekretär des Sicherheitsrates Andrej Kokoschin, Vorsitzender des Staatsduma-Ausschusses für GUS-Angelegenheiten und Beziehungen mit den Landsleuten im Ausland.

    In einem RIA-Nowosti-Interview hob er hervor, dass die „Fünf", die für die Einhaltung des Regimes der Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen in Bezug auf Nordkorea eintrete, in vollem Umfang auch die Interessen der Sicherheit der KDVR und die Interessen der ökonomischen Entwicklung dieses Landes berücksichtigen müsse.

    „Meines Erachtens gibt es bei der russischen und der chinesischen Seite ein solches Herangehen. Wichtig ist, dass auch die anderen Mitglieder der ‚Fünf' an diesem Herangehen konsequent festhalten", sagte der Experte.

    Kokoschin zufolge sei es notwendig, ständig daran zu denken, dass die Sicherung der Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen und anderer Arten von Massenvernichtungswaffen eine der höchsten Prioritäten der internationalen Sicherheit eines jeden der sechs Länder sei.

    „Man darf sie nicht durch andere Fragen (Menschenrechte und Demokratie) belasten, obwohl diese selbstverständlich auch sehr wichtig sind. Wenn man all diese Probleme sofort in Angriff nimmt, so kann man keines davon lösen", meint der Abgeordnete.

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