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    Putin brachte das Gesetz zur Bildung eines neuen Subjektes der Russischen Föderation in der Staatsduma ein

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Wladimir Putin hat in der Staatsduma den Gesetzentwurf über die Bildung eines neuen Subjektes der Russischen Föderation eingebracht, das durch die Vereinigung der Region Krasnojarsk, des autonomen Bezirks Taimyr (der Dolganen und Nenzen) und des autonomen Bezirks der Ewenken entstehen soll. Das berichtet der Pressedienst des russischen Präsidenten.

    In einem Schreiben an den Staatsduma-Vorsitzenden Boris Gryslow äußerte der Präsident den Wunsch, dass der Entwurf für dieses Verfassungsgesetz von der Staatsduma erstrangig erörtert wird.

    Das Dokument wurde laut Artikel 84, Punkt G, der Verfassung der Russischen Föderation im Parlamentsunterhaus eingebracht.

    Die Gouverneure der Region Krasnojarsk (Zentralsibirien), des autonomen Bezirks Taimyr (der Dolganen und Nenzen) im Norden Zentralsibiriens und des autonomen Bezirks der Ewenken (Zentralsibirien), Alexander Chloponin, Oleg Budargin und Boris Solotarjow, hatten am 31. Mai einen Appell an den Präsidenten Russlands über die Ergebnisse eines Referendums zur Frage der Vereinigung der Region mit den genannten Bezirken zu einem einheitlichen Subjekt der Föderation unterschrieben.

    Dem Appell wurden Kopien der Beschlüsse der zuständigen Wahlkommissionen beigelegt.

    Wie Chloponin vor Journalisten mitteilte, ist es das Hauptziel der Vereinigung, das Lebensniveau der Bevölkerung wesentlich anzuheben.

    Nach der Vereinigung sollen alle Beschlüsse, welche die drei Territorien betreffen, von den Gouverneuren der Region Krasnojarsk und der Bezirke Taimyr und der Ewenken gemeinsam gefasst werden.

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