17:55 23 Januar 2017
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    Botschafter Großbritanniens in Moskau: Summit Russland-EU findet im kommenden Herbst statt

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Das Gipfeltreffen Russland - EU wird voraussichtlich am 4. Oktober dieses Jahres durchgeführt. Das teilte Anthony Russel Brenton, britischer Botschafter in Moskau, mit.

    „Unsere Aufgabe besteht darin, alle in den Straßenkarten bestehenden Lücken vor diesem Treffen zu schließen", sagte Brenton am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau, die dem Vorsitz Großbritanniens in der EU gewidmet war.

    Wie der britische Botschafter hervorhob, habe Großbritannien vor, im Verlaufe seines Vorsitzes in der EU die erfolgreichen Erfahrungen des Luxemburgischen Vorsitzes auszuwerten, bei dem das Übereinkommen über die vier Räume erzielt wurde.

    Brenton unterstrich, dass während des Vorsitzes Großbritanniens in der EU die Festigung des Energiedialogs und der sozialökonomische Wiederaufbau in Nordkaukasien, in Zusammenarbeit mit Russland, im Blickpunkt stehen würden.

    Er teilte mit, dass er dem Energiedialog zwischen Russland und der EU neue Impulse verleihen möchte.

    Brenton stellte fest, dass diese Frage bei den Treffen der Energieminister, die sowohl vor dem Gipfel im Oktober als auch in dessen Verlauf stattfinden sollen, zur Sprache kommen werde.

    Er verwies auch noch darauf, dass beim Vorsitz Großbritanniens in der EU das Augenmerk auf die Beilegung der Konflikte im GUS-Raum gerichtet sein werde.

    Ihm zufolge sei die EU daran interessiert, dass die eingefrorenen Konflikte in Moldawien und Georgien geregelt werden.

    Mark Franco, Leiter der Moskauer Repräsentanz der EU-Kommission, berichtete auch, dass die Europäische Kommission damit rechne, mit Russland eine Übereinkunft über die Fragen der Erleichterung der Visaregelung zwischen Russland und der EU sowie des Rücknahmeabkommens vor dem Summit vom 4. Oktober zu erzielen.

    Seinen Worten nach seien die Wortlaute der Übereinkommen praktisch fertig.

    Franco erklärte, dass die neuen Verhandlungen über diese Problematik Mitte Juli in Brüssel durchgeführt werden sollen und dass zur Zeit die technischen Details abgestimmt werden.

    Wie er sagte, sei Russland damit einverstanden, dass es aus der Schengenzone illegale Migranten, sowohl Bürger der Russischen Föderation als auch Nichtbürger der Russischen Föderation aufnehmen soll. „Die russische Seite weist uns aber auf die Notwendigkeit hin, zunächst entsprechende Abkommen mit Drittländern abzuschließen.

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