17:05 20 Januar 2017
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    Deklaration über Weltordnung im 21. Jahrhundert unterzeichnet

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    MOSKAU, 1. Juli (RIA Nowosti). Im Ergebnis der Verhandlungen im Kreml unterzeichneten Wladimir Putin und Hu Jintao eine gemeinsame Deklaration Russlands und der VRCh über die Weltordnung im 21. Jahrhundert.

    In der Deklaration heißt es unter anderem, dass die "Welt heute historische Wandlungen durchlebt. Die Schaffung einer neuen Weltordnung verspricht, kompliziert und lang zu sein".

    "Die Angelegenheiten eines jeden Landes müssen von seinem Volk selbständig und die internationalen Angelegenheiten durch einen Dialog und Konsultationen auf der Grundlage eines multilateralen kollektiven Herangehens gelöst werden. Die Weltgemeinschaft muss das Konfrontations- und Blockdenken, das Streben nach dem Monopol und dem Dominieren in internationalen Angelegenheiten sowie die Versuche zu Unterteilung der Staaten in führende und geführte vollständig loswerden", wird in der Deklaration betont. Im Teil der UNO-Reformierung betonen Russland und China, dass die "Festigung ihrer zentralen Rolle in den internationalen Angelegenheiten, die Steigerung der Effektivität und die Stärkung ihres Potentials zur Reaktion auf die neuen Gefahren und Herausforderungen das Ziel der UNO-Reform sein müssen".

    In der Deklaration wird auch unterstrichen, dass "sich die Globalisierung recht unausgeglichen entwickelt und von einer wachsenden Diskrepanz zwischen den Industriestaaten und -regionen und der übrigen Welt begleitet wird".

    Russland und China betonen auch, dass jegliche Handlungen, die auf die Spaltung von souveränen Staaten und das Schüren von zwischennationalem Hass gerichtet sind, unzulässig sind.

    Die beiden Staaten riefen auch auf, die Anstrengungen der Weltgemeinschaft für die Schaffung einer neuen Architektur der Sicherheit zu vereinigen, der gegenseitiges Vertrauen, der gegenseitige Vorteil, Gleichberechtigung und Zusammenwirken zugrunde liegen. Zur politischen Grundlage dieser Architektur der Sicherheit müssen die allgemein gültigen Normen der internationalen Beziehungen und zur ökonomischen Grundlage die gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit und die gemeinsame Prosperität werden.

    Russland und China riefen auch zur friedlichen Nutzung des Kosmos, zur Verhinderung der Stationierung von Waffen und des Wettrüstens im Kosmos und zu diesem Zweck zur Erarbeitung einer entsprechenden völkerrechtlichen Vereinbarung auf. Die beiden Länder meinen, dass im Rahmen der neuen Architektur der Sicherheit auch die internationale Zusammenarbeit gefestigt und gemeinsam nach Wegen gesucht werden müsse, um den Terrorismus um seine Finanzierungsquellen und die soziale Stütze zu bringen sowie um die Ideologie des Terrorismus und des Extremismus auszurotten - die Ideologie der Gewalt, der Rassen-, der ethnischen und religiösen Fehden. Dabei sind Doppelstandards unzulässig, und grobe Verletzungen der Menschenrechte durch Terroristen und terroristische Organisationen müssen von allen Mitgliedern der Weltgemeinschaft entschlossen verurteilt werden, heißt es in der Deklaration.

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