03:23 23 Januar 2017
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    Iran, Indien und Pakistan erhalten Status von Beobachtern der Schanghaier Organisation für die Zusammenarbeit

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    MOSKAU, 04. Juli (RIA Nowosti). Auf einem Gipfel der Schanghaier Organisation für die Zusammenarbeit (SOZ) in Astana (Kasachsan) werden neue offizielle Beobachter erscheinen.

    Wie Sergej Prichodko, Assistent des russischen Präsidenten, vor Journalisten erklärte, "werden Iran, Indien und Pakistan auf dem Gipfel offiziell den Status von Beobachter erhalten".

    Der Rat der SOZ-Staatschefs wird am 5. Juli in Astana tagen.

    Der SOZ gehören Russland, Kasachstan, Usbekistan, China, Kirgisien und Tadschikistan an. Die Mongolei hat bereits den Status eines Beobachters.

    Wie Prichodko sagte, "erwarten wir von diesem Gipfel einen großen Effekt, weil erstmals Vertreter von Iran, Pakistan und Indien als Beobachter teilnehmen".

    Das Niveau der Delegationen dieser Länder ist recht hoch. Die pakistanische Delegation wird vom Premierminister, die indische Delegation vom Außenminister und die iranische Delegation von Irans Präsident geleitet, teilte der Assistent des Präsidenten mit. Ihm zufolge wollten viel mehr Länder Beobachter auf dem Gipfel sein. Unter anderem zeigten die USA Interesse.

    Im Kreml hält man die SOZ für eine der effektivsten regionalen Organisationen. Die Hauptursache der Effektivität dieser Organisation liege darin, dass die SOZ-Staatschefs die Positionen persönlich, ohne Vermittler erarbeiten.

    Prichodko betonte, dass das Schanghaier Forum es ermögliche, ein offenes, aufrichtiges Gespräch über bestehende Probleme zu führen, unter anderem über die Situation in Zentralasien und um Afghanistan.

    Er hob auch hervor, dass sich alle Länder in gewissem Maße gleichen Herausforderungen gegenüber sehen: dem realen Terrorismus und dem Drogenhandel. Außerdem sprechen sich alle, so Prichodko, für den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und des realen Zusammenwirkens aus.

    Auf bilaterale Kontakte des russischen Präsidenten im Rahmen des Gipfels eingehend, teilte Prichodko mit, dass Wladimir Putin sich mit dem Präsidenten Kasachstans, dem amtierenden Präsidenten Kirgisiens und dem Staatsoberhaupt der Mongolei treffen wolle.