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    Janukowitsch appelliert an die ukrainische Führung: Akute Wirtschaftsfragen lösen und nicht nach Feinden suchen

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    KIEW, 04. Juli (RIA Nowosti). Viktor Janukowitsch, Chef der Partei der Regionen und ehemaliger Präsidentenkandidat der Ukraine, ruft dazu auf, nicht nach Feinden im eigenen Land zu suchen, sondern die akuten ökonomischen Fragen zu lösen.

    Wie die Agentur „Nowosti-Ukraina" berichtet, wurde Janukowitschs Erklärung von seinem Pressedienst veröffentlicht.

    „Die Wirtschaft gleitet in den Abgrund einer Systemkrise ab. Die brennenden Fragen, die die Menschen so beunruhigen, bedürfen einer dringenden Klärung. Das ist wichtiger, als nach Feinden im eigenen Staat zu suchen", unterstreicht Janukowitsch.

    In dem Dokument wird auf die Notwendigkeit verwiesen, die Rechtsverletzungen zu untersuchen, die bei den Präsidentenwahlen-2004 sowohl im Osten als auch im Westen der Ukraine begangen wurden.

    „Es darf nicht sein, dass bei der gegenwärtigen Untersuchung der Rechtsverletzungen, die während der Wahlen im ganzen Land - im Osten wie im Westen - begangen wurden, Menschen nur dort zur Verantwortung gezogen werden, wo nicht für den heutigen Präsidenten gestimmt wurde. Dies kränkt die Menschen, kränkt die Wähler", schreibt der Chef der Partei der Regionen.

    „Es müssen dort Schlüsse gezogen werden, wo es grobe Rechtsverletzungen gegeben hat, die geklärt werden müssen, und zwar in Bezug auf ausnahmslos alle Teilnehmer am Wahlprozess. Jetzt wird eine Hälfte der Gesellschaft unter Druck gesetzt", stellt Janukowitsch fest.

    Der Ex-Kandidat beschuldigt die Führung des Landes „politischer Repressionen" und "einer Lustration gegenüber denjenigen, die nicht den richtigen Kandidaten bei den Wahlen unterstützt hatten". Janukowitsch hebt die Notwendigkeit hervor, „die demokratischen Grundsätze zu wahren, die von der heutigen Macht, darunter auch auf dem Maidan-Platz, so leidenschaftlich deklariert wurden".

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