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    Präsident Dagestans: Keine zielgerichtete Verbrechensbekämpfung in der Republik

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    MACHATSCHKALA, 04. Juli (RIA Nowosti). Der Vorsitzende des Staatsrates der nordkaukasischen Republik Dagestan, Magomedali Magomedow, meint, dass die Rechtsschutzorgane nicht zielgerichtet gegen die Kriminalität vorgehen.

    „Die Lage in der Republik ist kompliziert", erklärte der Leiter der russischen Teilrepublik auf der Sitzung des Kollegiums des dagestanischen Innenministeriums am Montag, welches die Arbeitsergebnisse des ersten Halbjahres 2005 auswertet.

    „Die unaufhörlichen Angriffe auf die Rechtsschutzorgane gehen weiter. Es werden Vertreter der Staatsmacht ermordet. Extremisten und Wahhabiten treten in Erscheinung, welche die Machtorgane in der Republik Dagestan diskreditieren und die Lage in der Region destabilisieren wollen", sagte Magomedow.

    Er forderte von den Rechtsschutzorganen ein aktiveres Engagement. „Die Republik Dagestan verfügt über ausreichende Kräfte, um die Kriminalität wirkungsvoll zu bekämpfen, doch leider ist ihre Tätigkeit nicht effektiv organisiert", führte er aus.

    Magomedow forderte die Angehörigen des Innenministeriums auf, den Kampf gegen Kriminalität und Extremismus aktiver zu führen, und erklärte, dass die Führung der Republik allseitige Unterstützung in diesem unerbittlichen Kampf leistet.

    In der Sitzung wurde die Aufgabe gestellt, die Schwerstverbrechen der Terroristen aus der jüngsten Zeit aufzuklären. Gemeint sind die Ermordung des Ministers für Nationalitätenpolitik, Information und auswärtige Beziehungen Dagestans, Sagif Aruchow, und des Leiters des Zentrums für strategische Studien und Polittechnologien, Magomed-Sagid Warisow sowie der Terroranschlag vom 2. Juli, der 10 Kämpfern der Sondereinsatzkräfte des russischen Innenministeriums das Leben kostete und bei dem weitere Militärangehörige und Zivilisten verletzt wurden.

    Nach Magomedows Rede setzte das Kollegium die Sitzung hinter verschlossenen Türen fort.

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