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    Russlands Juden rufen alle religiösen Konfessionen zum vereinten Kampf gegen Terrorismus auf

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    MOSKAU, 04. Juli (RIA Nowosti). Der Russische Judenkongress (JJK) ruft alle religiösen Konfessionen auf, bei der Bekämpfung des Terrorismus und des Fremdenhasses mehr zusammenzuarbeiten.

    Das geht aus einem Grußschreiben des JJK-Präsidenten und Mitglieds des Föderationsrates (Oberhaus des russischen Parlaments) Wladimir Sluzker an die Teilnehmer der 32. Internationalen Konferenz der Weltunion für progressives Judentum hervor, die jetzt in Moskau läuft.

    „Es ist außerordentlich wichtig, die Jahrhunderte langen Traditionen der gegenseitigen Achtung, der guten Nachbarschaft und der Toleranz gegenüber allen Konfessionen zu bewahren, denn wir können nur mit vereinten Kräften dem internationalen Terrorismus eine Abfuhr erteilen und Erscheinungsformen des Fremdenhasses und des Antisemitismus bekämpfen", heißt es in dem Grußschreiben des JJK-Präsidenten.

    Die Durchführung einer Konferenz der Weltunion für progressives Judentum in Moskau sei „ein sichtbarer Beweis für die günstigen Wandlungen, die in den letzten Jahrzehnten in Russland eingetreten sind".

    Mehr als 400 Delegierte aus 24 Ländern nehmen an der Konferenz teil. Sie erörtern Probleme der Aufklärungstätigkeit, der Wiederherstellung der geistig-moralischen Werte, der Bekämpfung des Extremismus und des internationalen Terrorismus sowie Friedenserhaltung und Wohltätigkeit. Das Forum dauert bis 5. Juli.

    Die Weltunion für progressives Judentum wurde 1926 in London gegründet. Diese größte Organisation der Anhänger des sogenannten reformistischen Judaismus vereint mehr als 1 200 reformistische, progressive, liberale und rekonstruktivistische Gemeinden in 41 Ländern und zählt heute mehr als 1,5 Millionen Mitglieder.

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