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    Lage in Irak verlangt aktives internationales Engagement

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    DAMASKUS, 04. Juli (RIA Nowosti). Die Lage in Irak verlangt ein aktives internationales Engagement, sagte der stellvertretende russische Außenminister, Alexander Saltanow, in einem Interview für RIA Nowosti, den Vorschlag Russlands über die Einberufung einer neuen Irak-Konferenz in Scharm al-Sheikh kommentierend.

    „Wir meinen, die Lage in Irak erfordert ein aktives internationales Engagement, um den politischen Prozess im Land voranzubringen und um nach Wegen zur Stabilisierung der Lage zu suchen", sagte er. Der russische Diplomat erinnerte an die Übereinkunft beim Treffen vom November 2004 in Scharm al-Sheikh, wonach die G8-Staaten, die Ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, die Nachbarländer Iraks und die Liga der arabischen Staaten „nicht nur die Entwicklung der Lage im Lande verfolgen, sondern auch Maßnahmen ergreifen werden, die dem Dialog im Inneren Iraks dienen sollen".

    „Wir in Russland und viele unserer Partner gehen davon aus, dass einzig dieser Weg Irak eine würdige Zukunft weist, seine Staatlichkeit und Souveränität festigt sowie die territoriale Integrität sichert", unterstrich Saltanow.

    Ihm zufolge sei es deshalb unumgänglich, dass die Iraker den nationalen Dialog führen und alle patriotischen Kräfte in den politischen Prozess eingebunden werden.

    „Gleichzeitig muss die Weltgemeinschaft, gestützt auf ihre verschiedenen Mechanismen, bei Fortschritten behilflich sein", sagte der stellvertretende Minister.

    Er räumte indes ein, dass es nach dem ersten Treffen in Scharm al-Sheikh nicht gelang, den Gedanken vollständig umzusetzen.

    „Folglich müssen wir das wieder aufgreifen, worüber wir uns schon früher verständigt haben. Wir hatten vereinbart, dass sich eine ganze Gruppe von Ländern, die die Weltgemeinschaft repräsentieren, aktiv bei der Lösung der Probleme in Irak einschaltet", sagte Saltanow.

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