17:02 20 Januar 2017
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    ZAGI-Wissenschaftler wollen sich an europäischen Forschungsprojekten beteiligen

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    MOSKAU, 04. Juli (RIA Nowosti). Das bekannte Zentralinstitut für Aero- und Hydrodynamik (russ. Abk.: ZAGI) wolle sich an allen europäischen Forschungsprojekten beteiligen, teilte Sergej Tschernyschow, stellvertretender ZAGI-Direktor, in einem RIA-Nowosti-Interview mit.

    „Unser Weg besteht darin, an allen europäischen Forschungsprojekten teilzunehmen", unterstrich er.

    Heute beteilige sich das Institut an einem neuen europäischen Projekt zur Entwicklung eines aeroelastischen Flugzeuges (4 AS).

    „Dieses Projekt wird zurzeit von der Europäischen Kommission - dem höchsten EU-Exekutivgremium - geprüft. Das ZAGI leitet dieses Projekt. Das ist aufschlussreich, weil das Institut früher nur an europäischen Entwicklungen teilgenommen, sie aber nicht geleitet hat. Wir haben uns schon an mehr als zehn europäischen Projekten beteiligt", sagte er.

    „Eine andere ZAGI-Aufgabe ist es, an Programmen zum Bau von Flugzeugen des Unternehmens Airbus teilzunehmen", betonte Tschernyschow.

    Auf die Frage der RIA Nowosti, ob es ein Risiko gebe, dass Objekte des geistigen Eigentums, unter anderem ZAGI-Entwicklungen, ins Ausland „strömen" können, sagte der stellvertretende Direktor des Instituts, dass es immer ein Risiko gebe.

    „Man muss lernen, die eigenen Entwicklungen zu schützen und sie zu patentieren. Aber bei uns ist der Schutz des geistigen Eigentums leider vorläufig unzureichend entwickelt", sagte Tschernyschow.

    Er teilte auch mit, dass auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (MAKS), die im August in Schukowski (eine Stadt bei Moskau) stattfindet, das ZAGI einige Entwicklungen demonstrieren werde.

    „Wir werden ein Luftschiff, eine Konzeption zum Nurflügelflugzeug (künftiges Zivilflugzeug) und einen Hubschrauber der neuen Generation ANSAT zeigen", sagte Sergej Tschernyschow.

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