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    "Transneft" bereitet die Begründung der negativen Auswirkungen des Baus der Östlichen Erdölleitung vor

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    MOSKAU, 04. Juli (RIA Nowosti). Die führende russische Gesellschaft für Öltransport, "Transneft", wird auf Bitte des Ministeriums für Industrie und Energiewirtschaft eine Begründung der negativen Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Sozial- und Wirtschaftssphäre abfassen, die durch den Bau der Erdölleitung "Ostsibirien - Pazifik" (WSTO) entstehen können.

    Diese Folgen sollen in den betreffenden Subjekten der Russischen Föderation nach der Fertigstellung der technisch-ökonomischen Begründung im August dieses Jahres bei öffentlichen Anhörungen erörtert werden.

    Wie beim Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Energiewirtschaft verlautete, wurde dieser Auftrag der Gesellschaft im Ergebnis einer Sitzung der Arbeitsgruppe für Koordinierung, Monitoring und Kontrolle der Maßnahmen zur Projektierung und zum Bau des Rohrleitungssystems "Ostsibirien - Pazifik" erteilt, die unter dem Vorsitz des stellvertretenden Ministers Andrej Reus stattgefunden hat.

    Die Sitzungsteilnehmer erörterten die Umsetzung des Dokumentes der Regierung der Russischen Föderation vom 31. Dezember 2004 "Über die Projektierung und den Bau des Rohrleistungssystems ‚Ostsibirien - Pazifik', wobei den Fragen der Ökologie besonderes Augenmerk galt.

    Laut Reus "muss die technisch-ökonomische Begründung der ‚Östlichen Erdölleitung' alle Umweltschutz-Anforderungen berücksichtigen sowie Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur, zur rationellen Nutzung und zur Reproduktion von Naturressourcen sowie zur Gewährleistung der ökologischen Sicherheit vorsehen".

    Die östliche Rohrleitung Taischet (Gebiet Irkutsk, Ostsibirien) - Perewosnaja-Bucht (90 Kilometer östlich von Wladiwostok an der Pazifikküste) im Wert von 13 Milliarden US-Dollar soll es Russland gestatten, den Export von Rohstoffen in die wirtschaftlich schnell wachsende asiatische Region zu intensivieren. Südkorea und Japan zeigen besonders großes Interesse an diesem Projekt, darunter auch unter dem Gesichtspunkt möglicher Investitionen. Die projektierte Leistung der Rohrleitung wird mit 80 Millionen Tonnen Erdöl angegeben, die Bauarbeiten sind auf fünf bis sieben Jahre befristet. Die erste Baufolge, Taischet - Skoworodino (Amur-Gebiet), mit einer Gesamtleistung von bis zu 30 Millionen Tonnen soll im zweiten Halbjahr 2008 ihrer Bestimmung übergeben werden.

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