10:28 21 Oktober 2017
SNA Radio
    Politik

    Vorsitz in der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit geht an China über

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 1 0 0

    ASTANA, 05. Juli (RIA Nowosti). Der Vorsitz in der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit geht an China über. "Wir haben vereinbart, dass der Vorsitz in der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit an China übergeht", teilte der Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, bei der Eröffnung des Gipfeltreffens der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit im erweiterten Kreis mit. Auf dem in Astana stattfindenden Gipfel ist die Unterzeichnung einer Konzeption über Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten im Kampf gegen Terrorismus, Separatismus und Extremismus geplant. Auf dem Gipfel sind die Staatschefs Russlands, Kasachstans, Chinas, Usbekistans, Kirgisiens und Tadschikistans anwesend. Der Präsident der Mongolei, Nambaryn Enkhbayar, nimmt als Beobachter am Gipfel teil.

    Es wird erwartet, dass der Gipfel den Beschluss des Rates der Staatsoberhäupter der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit unterzeichnet, demzufolge Pakistan, Indien und Iran der Beobachterstatus gewährt wird. Ferner sollen Regierungsabkommen über gegenseitige Hilfe bei Notstandssituationen und über die Organisation und Durchführung antiterroristischer Maßnahmen unterzeichnet werden.

    Die Deklaration über die Gründung der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit wurde am 15. Juni 2001 in Schanghai unterzeichnet. Gemäß diesem Dokument sind die Festigung des gegenseitigen Vertrauens, der Freundschaft und guten Nachbarschaft zwischen den Mitgliedsstaaten sowie die Förderung einer effektiven Zusammenarbeit auf politischem, wissenschaftlich-technischem und kulturellem Gebiet Zielstellungen der Organisation. Die Kooperation in Handel und Wirtschaft, im Bildungswesen, beim Transport, beim Umweltschutz und auf anderen Gebieten soll ausgebaut werden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren