16:55 20 Januar 2017
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    Extremismus - eine ernste Gefahr für die SOZ-Staaten

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    ASTANA, 05. Juli (RIA Nowosti). Der Extremismus sei eine ernste Gefahr für die Mitgliedstaaten der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), erklärte Nursultan Nasarbajew, Präsident von Kasachstan, am Dienstag in seiner Ansprache auf einer erweiterten SOC-Sitzung in Astana.

    "Die Schanghaier Organisation ist berufen, ein Schild zu sein, der unsere Länder vor der terroristischen Gefahr schützt", sagte er.

    "Wir halten es für notwendig, die gemeinsamen antiterroristischen Übungen fortzusetzen. Es gilt, baldmöglichst Mechanismen eines operativen Reagierens auf außerordentliche Ereignisse auszuarbeiten", betonte Nasarbajew.

    "Wichtig ist auch, nicht nur adäquat zu reagieren, sondern auch Terrorakten vorzubeugen", hob er hervor. Und weiter: "Dazu wird der baldige Abschluss der Arbeit an der Aufstellung eines einheitlichen Verzeichnisses der verbotenen terroristischen Organisation beitragen."

    Außerdem sei seiner Ansicht nach die "Konzeption der Zusammenarbeit der SOZ-Staaten im Kampf gegen den Separatismus, Extremismus und Terrorismus, die wir heute bestätigen wollen, von größter Bedeutung".

    Nach Nasarbajews Dafürhalten "müssen sich die SOZ-Übungen organisch in einen umfassenden internationalen Kontext einfügen und zu einem festen Bestandteil des globalen Systems des Widerstandes gegen den Terrorismus werden". Wie er betonte, sei das "erst recht unter den Bedingungen wichtig, da in der internationalen Gemeinschaft in einer Reihe von Problemen, einschließlich der Fragen der Ausbreitung der Kernwaffen, Widersprüche zunehmen", betonte er.

    "Wir sind uns alle darüber sehr wohl im Klaren, dass es ohne feste Garantien von Frieden, Stabilität und Sicherheit unmöglich ist, im SOC-Raum einen einheitlichen Waren- und Kapitalmarkt zu schaffen und Investitionsprojekte zu realisieren", sagte Nasarbajew abschließend.

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