00:00 19 Oktober 2017
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    Moskau sieht endgültige Normalisierung der Lage nach Präsidentenwahlen in Kirgisien

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    ASTANA, 05. Juli (RIA Nowosti). Russland geht davon aus, dass die Präsidentenwahlen in Kirgisien, die am 10. Juli stattfinden sollen, zu einer endgültigen Normalisierung der Lage in der zentralasiatischen Republik führen werden, erklärte Russlands Präsident, Wladimir Putin, am Dienstag bei einem Arbeitstreffen mit dem amtierenden Präsidenten von Kirgisien, Kurmanbek Bakijew.

    "Bei Ihnen stehen schon bald die Wahlen an, und wir gehen davon aus, dass sie eine endgültige Normalisierung der Lage in Kirgisien bewirken werden, woran wir interessiert sind. Wir hoffen, dass eine Situation eintritt, die es ermöglicht, die sozialen Probleme zu lösen", sagte Wladimir Putin.

    "Wir sind bereit, die freundschaftlichen und besonderen Beziehungen mit Kirgisien weiter zu führen", stellte der russische Präsident fest.

    Er sagte, Russland sei bemüht, Kirgisien auf verschiedenen Gebieten Unterstützung zu geben, darunter auch auf humanitärem. Wie Putin feststellte, stieg der Handelsumsatz zwischen beiden Ländern im vergangenen Jahr um 35 Prozent. Dennoch "gibt es vieles, woran in allen Richtungen zu arbeiten ist", meinte der russische Präsident.

    Der amtierende Präsident Kirgisiens stellte seinerseits fest, dass "die Vorbereitungen (auf die Wahlen) nicht schlecht verlaufen". Er hoffe, dass sie in Übereinstimmung mit dem Wahlrecht verlaufen werden.

    Ferner sagte er, dass sich die Lage in Kirgisien normalisiere.

    Kurmanbek Bakijew dankte Wladimir Putin "für die Unterstützung, welche Sie uns in einer nicht einfachen Zeit erwiesen".

    "Es ist wünschenswert, dass die Beziehungen zwischen Russland und Kirgisien sich sehr rasch entwickeln. Obwohl die Wirtschaftsbeziehungen sich entwickeln, wäre es zu wünschen, dass die Präsenz der russischen Geschäftswelt in Kirgisien großangelegter wäre. Wir unsererseits sind bereit, das zu unterstützen", sagte Kurmanbek Bakijew.

    Er teilte ferner mit, dass einige Großinvestoren schon ihr Interesse an Infrastrukturvorhaben in Kirgisien signalisiert hätten.

    Wladimir Putin erwiderte, "uns hindert nichts daran, sie zu verwirklichen".