20:22 26 September 2017
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    Putin unzufrieden mit russisch-mongolischem Handel

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    ASTANA, 05. Juli (RIA Nowosti). Der russische Präsident Wladimir Putin beabsichtigt, den russisch-mongolischen Handel auszubauen. Das kündigte er bei seinem heutigen Treffen mit dem mongolischen Präsidenten Nambaryn Enkhbayar an. "Anfang und Mitte der 90er Jahre sank der Anteil Russlands am mongolischen Außenhandel von 72 auf 20 Prozent. Wir müssen viel tun, um das einstige Niveau wieder zu erreichen oder zumindest daran heranzukommen", äußerte Putin.

    Zugleich würdigte er die jüngsten Trends als "nicht schlecht". "Im vergangenen Jahr nahm unser Handel um 15,5 Prozent zu und die steigende Tendenz hält an", sagte der russische Staatschef.

    Er erinnerte sich an seine früheren Treffen mit Nambaryn Enkhbayar, als dieser noch mongolischer Premierminister war. "Wir haben damals nicht schlecht gearbeitet, eine Reihe äußerst wichtiger Fragen für die Mongolei gelöst, das Problem der Schulden bewältigt, und zwar auf eine sehr liberale Weise, was weder den russischen noch den mongolischen Interessen widerspricht", sagte Putin. Das schuf ihm zufolge "die Grundlage für eine Entwicklung unserer Beziehungen".

    "Ich muss aktiv daran arbeiten. Es gilt, mehr russische Unternehmen in die mongolische Wirtschaft einzubinden, die bilaterale Kooperation zu aktivieren", entgegnete Enkhbayar. Seiner Meinung nach bot der Mongolei-Besuch des russischen Präsidenten von 2000 "die Möglichkeit, die Kooperation zu aktivieren, und diente als Grundlage für weitere Vereinbarungen".

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