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    Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit: Kein Zeitrahmen bei UNO-Reform

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    ASTANA, 5. Juli (RIA Nowosti) Die Spitzenvertreter der Mitgliedsstaaten der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) sind der Ansicht, dass bei der Realisierung der UNO-Reform kein Zeitrahmen festgesetzt werden soll.

    Die Staatschefs der SOZ-Mitgliedsländer unterstützen rationelle und notwendige UNO-Reformen, die auf eine Steigerung der Effektivität und des Ansehens dieser Organisation gerichtet sind, heißt es in ihrer Erklärung, die am Dienstag beim Gipfel in Astana angenommen wurde.

    "Es wurde bestätigt, dass es bei der Realisierung der Reformen wichtig ist, ein möglichst umfassendes Einvernehmen einzuhalten, keinen Zeitrahmen im Interesse einer UNO-Reform und auch keine Abstimmung zu Projekten aufzuzwingen, zu denen wesentliche Meinungsunterschiede weiterhin bestehen", wird in der Erklärung betont.

    Die SOZ-Staatschefs gehen davon aus, dass die Asiatisch-Pazifische Region im 21. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung von Frieden und Entwicklung spielen soll. Sie setzen sich dafür ein, dass in der Asiatisch-Pazifischen Region keine Trennlinien sowohl insgesamt als auch in einzelnen Teilen entstehen; dafür, dass alle Missverständnisse und Streitigkeiten zwischen den Staaten mit friedlichen Mitteln und auf dem Wege von Verhandlungen geregelt werden, und dafür, dass sich in dieser dynamischen Region eine Atmosphäre der Freundschaft, des Einvernehmens, des Zusammenwirkens und der Konstruktivität durchsetzen.

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