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    Wladimir Putin lud den mongolischen Präsidenten nach Moskau ein

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    ASTANA, 05. Juli (RIA Nowosti). Der russische Präsident, Wladimir Putin, lud seinen mongolischen Amtskollegen, Nambaryn Enkhbayar, bei einem Treffen in der kasachischen Hauptstadt zu einem Besuch nach Moskau ein.

    Der mongolische Präsident nahm am Gipfeltreffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit teil, bei der der Mongolei der Beobachterstatus eingeräumt wurde.

    Namabaryn Enkhbayar antwortete zunächst nicht auf die Einladung Wladimir Putins, sondern begann auf die wirtschaftlichen und politischen Kontakte zwischen beiden Ländern einzugehen.

    "Kommen sie also nach Moskau?", fragte der russische Präsident interessiert und mit einem Lächeln.

    "Vielen Dank. Unbedingt. Den Zeitpunkt stimmen wir über die Außenministerien ab", antwortete der mongolische Staatschef.

    "Ich möchte Ihnen noch einmal zu Ihrer Wahl gratulieren", sagte Wladimir Putin zu seinem Amtskollegen, der Ende Mai in das höchste Staatsamt gewählt wurde.

    Auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit eingehend, sprach sich Nambaryn Enkhbayar für eine Beteiligung russischer Unternehmen an Wirtschaftsvorhaben in der Mongolei aus. Als Beispiele nannte er das Projekt zur Erweiterung der Eisenbahnkapazitäten von Ulan-Bator und die Erschließung von Kokskohlelagerstätten.

    "Es sind neue Möglichkeiten für eine umfassendere Kreditierung der mongolischen Wirtschaft und für Gemeinschaftsunternehmen entstanden", sagte der mongolische Staatschef.

    Er meint, Russland und China, die über einen großen gegenseitigen Handelsumsatz verfügen und einen Vertrag über den Transit von Erdöl unterschrieben haben, könnten die Eisenbahnkapazitäten von Ulan-Bator ausbauen. "Das käme Russland, China und der Mongolei zugute. Das ist ein sehr attraktives Projekt, und es wäre wünschenswert, wenn russische Unternehmen den Bau einer parallelen Strecke der Eisenbahn unterstützen würden, um die Güterströme auszubauen", sagte Nambaryn Enkhbayar.

    Außerdem forderte der Präsident der Mongolei russische Unternehmen zur Beteiligung an der Erschließung von Kokskohle und anderen Rohstoffen auf. "Wir haben sehr viele Lagerstätten von Kokskohle und anderen Rohstoffen, und es wäre gut, wenn wir für sie Investitionen gewinnen könnten. Japan und China haben sich schon interessiert gezeigt, doch wir meinen, auch Russland sollte dabei sein", sagte der Staatschef der Mongolei.

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