09:36 23 Januar 2017
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    Russischer Verteidigungsminister schließt Möglichkeit der Durchführung gemeinsamer Übungen der Kaspi-Anrainerstaaten nicht aus

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    ASTRACHAN, 05. Juli (RIA Nowosti). Der Verteidigungsminister Russlands, Sergej Iwanow, hält es durchaus für möglich, mit den Seestreitkräften der anderen Kaspi-Anrainerstaaten gemeinsame Übungen durchzuführen.

    "Das ist durchaus real", sagte der Minister auf die Frage von Journalisten nach der Möglichkeit solcher Übungen.

    Iwanow betonte ferner, dass die Kaspi-Region als ein faktischer südlicher Vorposten Russlands im Kaspi-Raum für die Durchführung verschiedenartiger Übungen sehr bequem sei.

    Der Verteidigungsminister bemerkte, dass Russland im Zusammenhang mit der besonderen Lage und dem besonderen Status der Kaspi-Region dem Niveau der Kampfbereitschaft der Kaspischen Flottille sowie den Fragen des Zusammenwirkens mit anderen Ministerien und Behörden des Landes für ein adäquates Reagieren auf die neuen Bedrohungen und Probleme im Kaspi-Raum, so auf Probleme des Terrorismus, der Wilderei und des Drogenverkehrs, besondere Aufmerksamkeit widmet.

    Iwanow teilte ferner mit, dass am Dienstag in Astrachan in einer Beratung mit der Führung der Flottille und mit der Gebietsverwaltung von Astrachan konkrete Aufgaben zur Erhöhung des Niveaus der Kampfbereitschaft der Flotte gestellt sowie Pläne für die Stabilisierung der Situation im Kaspi-Raum, so in Bezug auf die Wilderei, festgelegt wurden.

    Laut Iwanow hat das Verteidigungsministerium klare Pläne für die Umrüstung bzw. den Bau neuer Schiffe für die Kaspische Flottille. Der Minister erwähnte unter anderem das Schiff "Tatarstan", das 2002 in die Kaspische Flottille aufgenommen wurde.

    An der Reihe sei ein weiteres Schiff der gleichen Klasse, "Dagestan", (voraussichtlich 2007) und die Lieferung kleiner "Bujan"-Artillerieschiffe an die Kaspische Flottille. Geplant sei, bis zum Jahr 2010 fünf solche Schiffe, das erste davon noch in diesem Jahr, zu liefern, sagte der Minister.

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