12:36 20 Oktober 2017
SNA Radio
    Politik

    Minister Iwanow: Gegenwärtig keine Gefahr eines umfassenden Krieges in der Kaspi-Region

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 4 0 0

    MOSKAU, 05. Juli (RIA Nowosti). "Die Gefahr eines umfassenden Krieges in der Kaspi-Region gibt es nicht, doch den Bedrohungen der Gegenwart müssen wir gemeinsam (alle Anrainerstaaten) die Stirn bieten", sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow während eines Besuchs in Astrachan.

    Der Minister unterstrich, dass Russland in dieser Hinsicht folgende Position einnimmt: für Ordnung in der Kaspi-Region müssen die Anrainer sorgen, und es ist ihre Aufgabe, sie zu wahren. Es gebe mit einzelnen Ländern der Region schon gewisse Abmachungen, doch müsse die Zusammenarbeit insgesamt noch entwickelt werden.

    "Wir brauchen Partnerschaft und Zusammenarbeit mit den Anliegerstaaten des Kaspischen Meeres", sagte er.

    Des Weiteren führte er aus, dass geplant sei, in Astrachan eine Sonderkonferenz der militärischen Chefs der Anliegerstaaten einzuberufen, um die Lage in der Region zu erörtern und eine einheitliche Politik gegenüber den Bedrohungen und Herausforderungen der Gegenwart auszuarbeiten.

    Iwanow sagte, der Vorschlag bezüglich der Durchführung einer solchen Konferenz von prinzipieller Bedeutung sei vom Befehlshaber der Kaspi-Flottille ausgegangen.

    Der Minister führte aus, dass die Lage in der Kaspi-Region gegenwärtig recht stabil sei, und kaum erhöhte militärische Aktivitäten seitens anderer Länder festzustellen sind.

    "Ich würde nicht sagen, dass die militärischen Aktivitäten im Vergleich mit anderen Regionen hier schnell zunehmen", äußerte der Minister.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren