10:49 20 Januar 2017
Radio
    Politik

    Rat der Außenminister der Schanghaier "Sechs" mit Verallgemeinerung der auf dem Gipfel geäußerten Ideen beauftragt

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 3 0 0
    ASTANA, 5. Juli (RIA Nowosti). Auf dem SOZ-Gipfel wurde beschlossen, den Außenministerrat zu beauftragen, die beim Treffen auf höchster Ebene geäußerten Ideen zu verallgemeinern und Entscheidungen für ihre Erfüllung vorzubereiten. Das teilte der Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, in einem Gespräch mit Journalisten mit.

    Wie er sagte, verlief das Treffen in engem Kreis und die Plenarsitzung in einer freundschaftlichen Atmosphäre. Beides war von Konstruktivität getragen.

    "An diesem Tisch sitzen die Delegationsleiter von Ländern, die die Hälfte der Menschheit vertreten", sagte Nasarbajew nicht ohne Pathos.

    Der Vorsitzende der VRCh, Hu Jintao, betonte seinerseits, dass alle Gipfelteilnehmer dem Geist der SOZ treu seien, einander und der allgemeinen Entwicklung zu helfen.

    Die Gewährung des Status von Beobachtern an Iran, Indien und Pakistan zeuge davon, dass die SOZ zum Ausbau des Friedens in der Welt beitrage, sagte auch der VRCh-Vorsitzende.

    Der amtierende Präsident Kirgisiens, Kurmanbek Bakijew, sagte, dass sein Land die SOZ als eine Organisation betrachte, die ein Wirtschaftspotential und ein enormes Potential für die Gewährleistung der Stabilität und der Sicherheit in der Region habe.

    Bakijew zufolge werde Kirgisien an der Arbeit der Organisation aktiv teilnehmen.

    Der Präsident von Tadschikistan, Emomali Rachmonow, erklärte die Notwendigkeit, Bedingungen für die Realisierung des SOZ-Potentials zu schaffen.

    "Wir werden die Struktur der SOZ weiter vervollkommnen, damit sie dem Gebot der Zeit entspricht", sagte Rachmonow.

    Die Gewährung des Status von Beobachtern an Iran, Indien und Pakistan werde das Potential der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit stärken, meint der Präsident von Usbekistan, Islam Karimow.

    "Jedes Land (das der SOZ angehört) hat seine Interessen, und diese Interessen diktieren ihnen, Mitglied der SOZ zu sein. Wenn es diese Organisation nicht gäbe, so müsste man sie gründen", sagte Karimow.

    "Wenn man auf der Karte die Länder, die heute der SOZ angehören, mit einer einheitlichen Farbe kennzeichnet, so kann man sich vorstellen, wie ihr Potential wurde, nachdem ihr Iran, Indien und Pakistan als Beobachter beigetreten sind", fügte er hinzu.

    "Wichtig ist, dass dieses Potential genutzt wird", meint Karimow.

    Die Deklaration über die Gründung der SOZ wurde am 15. Juni 2001 in Schanghai unterzeichnet. Entsprechend der Deklaration sind die Ziele dieser Organisation: Festigung des gegenseitigen Vertrauens, der Freundschaft und der guten Nachbarschaft zwischen den Mitgliedsländern; Förderung der effektiven Zusammenarbeit zwischen ihnen; gemeinsame Bemühungen um die Aufrechterhaltung und Gewährleistung des Friedens, der Sicherheit und der Stabilität in der Region sowie um den Aufbau einer neuen demokratischen, gerechten und zweckmäßigen politischen und ökonomischen internationalen Ordnung.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren