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    Tschetscheniens Präsident ist mit dem Tempo des Wiederaufbaus unzufrieden

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    GROSNY, 06. Juli (RIA Nowosti). Der Präsident Tschetscheniens, Alu Alchanow, ist mit dem Tempo des Wiederaufbaus in der Republik unzufrieden.

    "Unter den Bedingungen unserer Republik müsste die Anzahl der übergebenen Objekte viel größer sein", erklärte Alu Alchanow am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der staatlichen Baubehörde Russlands (Rosstroj), Anatoli Popow, in Grosny gegenüber Journalisten.

    Dennoch meint Alchanow, dass das laufende Jahr "bei der Realisierung einiger Objekte entscheidend ist, so auch bei der Umsetzung des Wohnungsbauprogramms". Er unterstrich, dass die Funktion des Auftraggebers bereits von der Direktion für den Wiederaufbau an die Regierung der Republik Tschetschenien übergeht. Einigen Ministerien wurde sie schon übergeben, stellte Alu Alchanow fest.

    Der Präsident unterstrich, dass einige tschetschenische Geschäftsleute Interesse an Investitionen in den Bau von mehretagigen Wohnhäusern bekundet haben. "Demnächst wird in Grosny ein großes Geschäftszentrum errichtet", stellte er fest.

    Des Weiteren sagte der Präsident, dass die Arbeitslosigkeit nach wie vor die Hauptsorge der Republiksführung ist. Dennoch, so brachte er zum Ausdruck, "geht die Arbeitslosenrate langsam, aber stetig zurück". "Der Aufbau neuer Objekte schafft Tausende, wenn nicht Zehntausende neuer Arbeitsplätze. Das Baugewerbe wird zum Motor weiterer Wirtschaftszweige", sagte Alu Alchanow.

    Anatoli Popow von Rosstroj erklärte seinerseits, dass "die Regierung Russlands zusätzliche Gelder von 2 Milliarden Rubel (28,83 Rubel entsprechen 1 US-Dollar) für das föderale Zielprogramm zur Verfügung stellt". "Sie gehen in erster Linie in das Bauwesen, besonders in den Wiederaufbau von Wohnungen sowie von Gesundheits- und Ausbildungseinrichtungen", sagte er.

    Laut seinen Angaben betrug der Gesamtumfang der Aufwendungen mehr als 7 Milliarden Rubel. Popow fügte außerdem hinzu, dass er nach Grosny gekommen sei, um bei der Übergabe der Funktion des öffentlichen Auftraggebers an die Regierung der Republik Tschetschenien anwesend zu sein. Es sollen bei dieser Gelegenheit außerdem einige Fragen besprochen werden, die sich während der Realisierung des föderalen Zielprogramms ergeben haben.

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