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    Generalstaatsanwalt: Bischkek wird Flüchtlinge an Usbekistan ausliefern, wenn sie in Verbrechen verwickelt sind

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    BISCHKEK,7. Juli (RIA Nowosti). Kirgisien werde gezwungen sein, Flüchtlinge an Usbekistan auszuliefern, wenn ihre Beteiligung an schweren Verbrechen festgestellt werden sollte, erklärte heute der Generalstaatsanwalt der Republik, Asimbek Beknasarow.

    "Die Erklärungen einer Reihe von internationalen Organisationen, es dürfe kein Bürger Usbekistans, der sich auf unserem Territorium befindet, ausgeliefert werden, sind nicht haltbar", sagte er.

    "Gegenüber diesen Personen ist eine sorgfältige und objektive Kontrolle notwendig. Wenn festgestellt wird, dass sie Verbrechen begangen haben, dann werden wir gezwungen sein, sie auszuliefern", fügte Beknasarow hinzu.

    Er teilte auch mit, dass die Staatsanwaltschaft Kirgisiens diese Kontrolle bei zwölf Personen schon abgeschlossen habe. "Ihre Auslieferung an die usbekische Seite wurde nur auf Bitte internationaler Organisationen ausgesetzt", sagte der Generalstaatsanwalt.

    Beknasarow erläuterte, dass internationale Organisationen im Namen dieser zwölf Flüchtlinge beim Gericht der kirgisischen Stadt Osch beantragt hatten, die Entscheidung über deren Auslieferung möge überprüft werden.

    Das offizielle Taschkent wandte sich an die kirgisische Seite mit einem Antrag auf die Auslieferung von 231 Personen, die geflohen waren. 29 von ihnen befanden sich in Osch in Untersuchungshaft.

    Nach Angaben der usbekischen Seite wirft man ihnen Kapitalverbrechen sowie die Beteiligung an terroristischen Organisationen vor.

    "Hinsichtlich der genannten Personen hat Kirgisien internationale Verpflichtungen im Rahmen der SOZ und der GUS über die Auslieferung von Verbrechern, die am Terrorismus, Extremismus und der transnationalen organisierten Kriminalität beteiligt sind", sagte Beknasarow.

    Kirgisien beabsichtige, die internationalen Verpflichtungen zu erfüllen, fügte er hinzu.

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