12:45 20 Oktober 2017
SNA Radio
    Politik

    EILMELDUNG - Behörden Kirgisiens: Der Ex-Präsident Akajew leitete die Ereignisse am 17. Juni

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    BISCHKEK,7. Juli (RIA Nowosti). Die kirgisischen Behörden behaupten, sie hätten Beweise, dass der Ex-Präsident Askar Akajew die Ereignisse am 17. Juni in Bischkek geleitet hatte, als der Versuch eines Staatsstreiches unternommen worden war.

    "Nach Informationen, die beim Sicherheitsrat eingingen, hatte es ein Telefongespräch gegeben, dem man entnehmen konnte, dass Akajew die Ereignisse am 17. Juni geleitet hatte. Es gibt Auszüge aus diesem Gespräch, die das unwiderlegbar beweisen", erklärte der amtierende Vizepremier Kirgisiens, Adachan Madumarow.

    Er teilte mit, dass nach den Wahlen des Präsidenten Kirgisiens am 10. Juli eine Sitzung des Sicherheitsrates der Republik stattfinden werde, der diese und andere Dokumente zu den Ereignissen am 17. Juni prüfen werde.

    Damals versuchten einige Tausend Personen, das Gebäude der kirgisischen Regierung einzunehmen. Sie wurden jedoch von Mitarbeitern der Rechtsschutzorgane zurückgedrängt. Für die Untersuchung wurde eine staatliche Kommission gebildet, die ihre Arbeit am 5. Juli abschloss. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden vorläufig nicht bekannt gegeben.

    Früher erklärte Akajew, dass er mit diesen Ereignissen nichts zu tun habe. Akajew nannte die Versuche, ihm die Verantwortung für die Ereignisse in Bischkek aufzuerlegen, eine "klägliche politische Farce mit unheilvoller Schattierung".

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren