21:30 21 Oktober 2017
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    Experte: Explosionen in London sind politische Erpressung durch Terroristen wegen Irak

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    MOSKAU, 7. Juli (RIA Nowosti). Die Explosionen in London seien eine politische Erpressung durch Terroristen mit dem Ziel, Druck auf Großbritannien zum Irak-Problem auszuüben. Diese Meinung äußerte ein hochrangiger Veteran der russischen Geheimdienste, der nicht genannt werden wollte, in einem RIA-Nowosti-Interview.

    "Es gibt keinen Zweifel, dass dies ein Versuch zur terroristischen Erpressung, eine Antwort der arabischen terroristischen Organisationen auf die harte Position ist, die Großbritannien beim Irak-Problem bezogen hat", sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Ihm zufolge seien die Explosionen in London eine im Voraus geplante Aktion internationaler terroristischer Organisationen, die gleich aus einigen Richtungen agieren.

    "In letzter Zeit begann in Bagdad die ‚Jagd nach Botschaftern'. Es wurde der Botschafter von Ägypten entführt und der Botschafter von Bahrein verletzt. Es wurden Autos der russischen und der pakistanischen Botschaft beschossen", sagte der Gesprächspartner.

    Nicht ausgeschlossen ist, dass die Terroristen zugleich beschlossen haben, einen Schlag auch gegen London zu führen, betonte er.

    "Im Zusammenhang damit, dass London als Austragungsort der Olympischen Spiele gewählt wurde, ist die Aufmerksamkeit der ganzen Weltgemeinschaft in den letzten Tagen auf diese Stadt gerichtet. Diesen Faktor haben die Terroristen bei der Organisation der Explosionen sehr wahrscheinlich auch in Betracht gezogen", teilte der Gesprächspartner der Agentur mit.

    "Diese Explosionen können mit Handlungen der Reste der unversöhnlichen Kräfte der Irischen republikanischen Armee verbunden sein, die mit den politischen Abkommen des gemäßigteren Flügels der Partei nicht einverstanden sind."

    Ein anderer hochrangiger russischer Experte für den Kampf gegen den internationalen Terrorismus teilte der RIA Nowosti mit, dass zur Begehung dieser Verbrechen der Umstand beigetragen hatte, dass "sich Vertreter einer ganzen Reihe von internationalen extremistischen Organisationen auf dem Territorium Großbritanniens frei fühlen".

    "Auf dem Territorium Großbritanniens befinden sich offen zahlreiche Vertreter verschiedener Organisationen, die mit dem internationalen Extremismus verbunden sind, darunter Finanzstrukturen, und die auch dort agieren", sagte er.

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