22:13 19 Oktober 2017
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    51 Soldaten kamen seit Jahresbeginn im Nordkaukasus ums Leben

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    ROSTOW AM DON, 7. Juli (RIA Nowosti). Seit Beginn des Jahres hat die föderale Armee im Nordkaukasus insgesamt 51 Mann verloren, teilte Verteidigungsminister Sergej Iwanow in Rostow am Don Journalisten mit.

    "Im Vergleich zum Bezugszeitraum des Vorjahres gingen die Verluste zurück", sagte er weiter. Im vergangenen Jahr seien nämlich 88 Soldaten umgekommen.

    Iwanow ging auf Probleme bei der Auszahlung der sogenannten Kampfgelder für Soldaten und Offiziere, der Sonderzahlungen für antiterroristische Kampfeinsätze, ein. "Als die Entscheidung über einen materiellen Anreiz für die Teilnehmer der Anti-Terror-Operation in der Tschetschenischen Republik gefällt wurde, wurde die Art und Weise, wie die Zuschüsse zur Besoldung gewährt werden sollen, leider nicht bis zu Ende durchdacht", gestand Iwanow. Deswegen mussten viele Armeeangehörige den Rechtsweg einschlagen, um die ihnen zustehenden Gelder zu bekommen.

    Das Recht auf die Zuschüsse haben laut Iwanow nicht alle Soldaten, die sich in Tschetschenien befinden, sondern nur jene, die auf Befehl ihrer Kommandeure unmittelbar an Anti-Terror-Einsätzen teilnehmen.

    "Deshalb sind die Ansprüche auf Zuschüsse bei denjenigen, die einige Zeit lang der Vereinigten Truppengruppe angehört haben, in vielen Fällen unbegründet", erklärte der Minister. Zugleich erklärte er, akzeptiere man das Problem der "Kampfgelder" und wolle einer Lösung nicht aus dem Wege gehen. "Es wurden bereits entsprechende Gesetzesänderungen vorgenommen. Aus dem Föderationshaushalt werden Mittel bereitgestellt, um die rückständigen Zuschüsse für die Kampfeinsätze auszuzahlen. Der Staat wird demnächst seine Schulden abtragen", versprach der Minister.

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