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    Beim internationalen Wettbewerb für Weltraumprojekte waren die Russen auf der Höhe

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    MOSKAU, 07. Juli. (RIA Nowosti). Beim internationalen Wettbewerb von Projekten im Bereich der Weltraumerschließung und -nutzung "Flug in die Zukunft" belegte Russland einen zweiten und zwei dritte Plätze. Das erklärte das Korrespondierende Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften Oleg Alifanow, Dekan der Fakultät für Luft- und Raumfahrt der Moskauer Hochschule für Flugzeugau, auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    "Heute kam der große Wettwerb um das beste Weltraumprojekt mit hoher wirtschaftlicher Rentabilität, an dem Personen unter 30 Jahren teilnahmen, zum Abschluss", sagte Alifanow.

    Ihm zufolge sei es ein gesamteuropäischer Wettbewerb gewesen, aber daran haben auch Afrika und der Nahe Osten teilgenommen. Er wurde in zwei Etappen durchgeführt: Zunächst waren die zehn besten Projekte ausgewählt worden. Ihre Verfasser wurden nach Moskau zur Verteidigung eingeladen, wo sechs Arbeiten ausgewählt wurden.

    Im Ergebnis der Präsentation der Projekte belegte die Arbeit eines Autorenkollektivs aus Dnepropetrowsk (Ukraine) den ersten Platz. Die Abeit wurde mit dem Ehrenpreis "Flug in die Zukunft" gewürdigt und erhielt eine Geldprämie in Höhe von 5 000 US-Dollar. Das Projekt enthält die Idee der Nutzung des elektromagnetischen Feldes der Erde und anderer Planeten für eine effektivere Steuerung von Weltraumapparaten.

    Den zweiten Platz teilten sich das Projekt von Sergej Belawski (Chrunitschew-Zentrum, Moskau), der ein originelles Konzept zur Organisation der Rettung der abgesprengten Trägerraketenstufen mittels deren "Aufgreifens" durch Hubschrauber vorschlug, und das Projekt von Kevin Parkin aus Großbritannien, der die Idee der Nutzung der Mikrowellenstrahlung im Bestand des Trieb- und Energiesystems der vom Boden startenden Raketen eingehend ausgearbeitet hatte.

    Drei dritte Plätze wurden Autorenkollektiven aus Dnepropetrowsk (Ukraine), Samara (Russland) und Omsk (Russland) zuerkannt. Arthur Dula, Vertreter des Heinlein-Preisfonds, der für die Förderung von neuen auf die kommerziell effektive Weltraumerschließung gerichteten Initiativen gestiftet wurde, sagte: "Der Weltraum ist ein neuer Kontinent, wo Menschen leben und arbeiten werden. Diese jungen Menschen machen das wirtschaftlich möglich."

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