07:49 24 Oktober 2017
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    Letzter Tag des G8-Gipfels wird überaus intensiv

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    GLENEAGLES, 8. Juli (RIA Nowosti). Der G8-Gipfel, dessen Arbeit am Donnerstag durch die Terrorakte in London gestört wurde, wird am Freitag in Gleneagles bei Edinburgh fortgesetzt.

    Gemäß dem Programm des Summits werden die G8-Spitzenpolitiker Probleme Afrikas diskutieren. Bei dieser Arbeitssitzung und dem darauffolgenden Mittagessen werden sich die Staats- und Regierungschefs Südafrikas, Nigerias, Äthiopiens, Tansanias, Ghanas, Senegals, Ägyptens und Algeriens sowie der Präsident der Afrikanischen Union, die Chefs der Weltbank und des IWF der G8 anschließen.

    An einigen Terminen des Gipfels nimmt auch der Chef der Europäischen Kommission teil.

    Der Gipfel soll am Freitag mit einer gemeinsamen Pressekonferenz der G8-Spitzenpolitiker zu Ende gehen.

    Der britische Sherpa Michael Jay machte die Journalisten im Vorfeld des Gipfels darauf aufmerksam, dass die Finanzminister der G8 bei ihrem jüngsten Treffen eine Einigung über den 100prozentigen Schuldenerlass für die 18 ärmsten Länder der Welt, zumeist afrikanische beschlossen hatten.

    Zugleich teilte Sergej Stortschak, Direktor des Amtes für internationale Finanzbeziehungen, Staatsschulden und staatliche Finanzarchive des Finanzministeriums Russlands, den Journalisten mit, die Hilfe der G8 für die Länder Afrikas werde in den nächsten Jahren 55 bis 59 Milliarden Dollar betragen.

    Um das Dokument über die Hilfe für die afrikanischen Länder, das inoffiziell als "Blair-Plan" bezeichnet wird, sind innerhalb der G8 komplizierte Diskussionen im Gange.

    "Großbritannien besteht darauf, dass in den Plan überaus konkrete Verpflichtungen aufgenommen werden", so Stortschak. "Bei weitem nicht alle Länder sind mit diesem Herangehen einverstanden."

    Einige Staaten, darunter auch Russland, seien nicht bereit, ihre Haushaltsverpflichtungen im Bereich der Unterstützung der ärmsten Länder für mehrere Jahre im Voraus festzulegen.

    Der Gipfel soll mit der Annahme von 13 Dokumenten zu Ende gehen. Die Annahme einer gemeinsamen Erklärung zu Problemen der Klimaänderung ist auf den Freitag verschoben worden. Zuvor sollte sie am Donnerstag abgestimmt und veröffentlicht werden.

    Wie Sergej Prichodko, Assistent des russischen Präsidenten, mitteilte, soll ebenfalls am Freitag die Frage eines bilateralen Treffens zwischen Wladimir Putin und Tony Blair geregelt werden.

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