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    Wahlagitation zu Präsidentenwahlen in Kirgisien geht zu Ende

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    BISCHKEK, 8. Juli (RIA Nowosti). Der heutige Freitag ist der letzte Tag der offiziell gestatteten Wahlagitation der Kandidaten für das Amt des Präsidenten Kirgisiens, dessen Wahlen am kommenden Sonntag stattfinden.

    Alle Kandidaten - insgesamt sechs - legten eine Prüfung in der Staatssprache ab, sammelten jeweils 50 000 Wählerunterschriften für ihre Unterstützung und hinterlegten ein Wahlpfand in Höhe von 100 000 Som (2 500 Dollar).

    Ursprünglich hatten mehr als 20 kirgisische Politiker ihre Absicht bekundet, für das Präsidentenamt zu kandidieren. Nachdem aber die beiden aussichtsreichsten Bewerber - Felix Kulow, Chef der Partei "Ar-Namys" (Würde), und der amtierende Präsident Kurmanbek Bakijew - ein Wahlbündis geschlossen haben, verzichteten die meisten Kandidaten auf die Beteiligung am Wahlrennen.

    "Die Präsidentschaftswahlkampagne verläuft unter wesentlich besseren Bedingungen als die Abgeordnetenwahlen zum kirgisischen Parlament Anfang dieses Jahres", stellte Peter Novotny, Leiter der internationalen Wahlbeobachterkommission, fest. "Die Beobachter registrierten keine Bestechungen von Wählern, keinen Druck auf Wähler und Journalisten und keine flagrante Einmischung der administrativen Ressource in die Wahlkampagne."

    Zu den negativen Problemen, die den Verlauf des Wahlprozesses überschatten, zählten die Wahlbeobachter "die intransparente und uneffektive Organisation der Arbeit der Zentralen Wahlkommission" sowie die unausgewogenen Informationen über die Kandidaten in den Medien der Republik.

    Insgesamt sind bereits mehr als 950 internationale Wahlbeobachter in Kirgisien eingetroffen.

    Alle sechs Präsidentschaftskandidaten nahmen an der ersten live übertragenen Fernsehdebatte teil, die von der nationalen Funk- und Fernsehgesellschaft organisiert wurde.

    Am Freitagabend sollen sich die Teilnehmer des Wahlrennens erneut in einem Fernsehstudio treffen und Fragen von Fernsehzuschauern und Journalisten beantworten.

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