22:09 19 Oktober 2017
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    250 Kilogramm Heroin an der russisch-kasachischen Grenze beschlagnahmt

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    MOSKAU, 8. Juli (RIA Nowosti). Der Föderale Anti-Drogen-Dienst Russlands hat einen Kanal aufgedeckt, über den Drogen nach Russland geschmuggelt werden, gab der stellvertretende Ressortleiter, Alexander Michailow, bekannt.

    "Bei einem Sondereinsatz wurden sieben Personen inhaftiert, sämtlich Bürger Usbekistans und Tadschikistans. In ihrer Maschine wurden bei der Kontrolle an der Grenze zwischen Kasachstan und Russland in einer Kanne für Honig 250 Kilogramm Heroin entdeckt. Die Schmuggelware wurde nach Omsk gebracht, nur 120 Kilometer nordöstlich der Grenze zwischen Russland und Kasachstan gelegen.

    Angesichts der Erschwernisse beim Transport über usbekisches Gebiet, welche wegen der Einführung der Visapflicht für Tadschiken entstanden sind, erweist sich die Route von Afghanistan über Tadschikistan, Kirgisien und Kasachstan nach Russland für die Drogenhändler als unproblematischer.

    Russland ist für den Schmuggel von Heroin und Opium aus Afghanistan, dem größten Heroin-Anbaugebiet in der Welt, ein wichtiger Umschlagplatz auf dem Weg nach Europa.

    Den Transport über Russland besorgen häufig kriminelle Vereinigungen, die sich auf ethnischer Grundlage zusammenfinden. So kümmern sich afghanische und tadschikische Verbrecherbanden um die Beförderung der Drogen nach Westsibirien. Gangs aus Aserbaidschan, Tschetschenien und Tadschikistan haben die Lieferungen in den Nordwesten und in die zentralen Gebiete Russlands in ihren Händen monopolisiert. Vietnamesische und chinesische Clans versorgen den Fernen Osten Russlands mit Heroin, Opium und Ephedrin. Ukrainische Drogenhändler setzen Kokain um, während Nigerianer sich auf den Vertrieb von Heroin spezialisiert haben.

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