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    G8-Gipfel in Gleneagles beendet

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    GLENEAGLES, 08. Juli (RIA Nowosti). Der Gipfel der G8 in der schottischen Stadt Gleneagles fand seinen Abschluss. Seine letzte Veranstaltung war die Zeremonie des "Familienfotos" der Gipfelteilnehmer. Am Ende der letzten Sitzung des Forums verlas der britische Premierminister, Tony Blair, im Namen der G8 eine Erklärung. Seine Rede wurde mit Beifall aufgenommen. Danach sprach für die afrikanischen Länder der Präsident von Nigeria. Die Teilnehmer der letzten Sitzungsrunde unterzeichneten eine Vereinbarung über Hilfe für Afrika. Danach ließen sich die Staats- und Regierungschefs der G8 gemeinsam mit den Repräsentanten einiger afrikanischer Länder auf der Außentreppe des Hotelkomplexes Gleneagles fotografieren, namentlich mit den Präsidenten von Südafrika, Nigeria, Äthiopien, Tansania, Ghana, Senegal, Ägypten und Algerien.

    Außerdem wohnten der Zeremonie der Generalsekretär der UNO, der Chef der Weltbank und der Geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds bei.

    Danach ließen sich die Mitglieder der G8 noch auf einem Erinnerungsfoto im "engen Kreis" festhalten: die Oberhäupter von Russland, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan, den USA, Frankreich, Deutschland und der Europäischen Union.

    Nach den Aufnahmen unterhielten sie sich noch kurz auf der Außentreppe des Hotels.

    Wie es Brauch ist, gibt es bei den Gipfeltreffen der G8 mehrere Runden, von denen Aufnahmen gemacht werden, denn die Zusammensetzung der Forumsteilnehmer ist bei jeder Sitzung verschieden. In Abhängigkeit der zu behandelnden Themen gesellen sich den 8 Mitgliedern des elitären Weltklubs Repräsentanten von Entwicklungsländern oder der ärmsten Staaten der Welt hinzu.

    Gestern war auf das Fotografieren verzichtet worden, weil der britische Premierminister wegen des Terrorangriffs auf London für einige Stunden in die Hauptstadt reiste und nicht anwesend sein konnte. Das Gruppenfoto der Leader der G8 sollte eigentlich am Donnerstag vor Beginn der zweiten Arbeitstagung des Gipfels geschossen werden.

    Die bilateralen Begegnungen mit Tony Blair waren ebenfalls abgesagt worden.