07:58 17 Januar 2017
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    Fristen für Verbleib der Militärstützpunkte der Antiterror-Koalition in Zentralasien müssen festgelegt werden

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    MOSKAU, 08. Juli (RIA Nowosti). Die Festlegung der Fristen für den Verbleib der Militärstützpunkte der Antiterror-Koalition in den Ländern Zentralasiens ist wichtig, um die Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus zu sichern, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten in der Staatsduma Russlands, Konstantin Kossatschow, am Freitag in einem Interview für RIA Nowosti.

    Er unterstrich, dass die Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit in ihrem Aufruf an die Antiterror-Koalition, die Fristen für den Verbleib der Militärstützpunkte in der Region zu bestimmen, "keine Ultimaten setzt und keine Forderungen erhebt, zu irgendeinem Zeitpunkt die Region zu verlassen". "Es geht um eine Frage, auf die wir keine Antwort bekommen haben. Je länger die Ungewissheit anhält, desto mehr wird es Anlass für gegenseitiges Misstrauen geben", unterstrich der russische Parlamentarier.

    "Um die Kooperation in einer für uns alle so wichtigen Thematik zu gewährleisten, nämlich im Kampf gegen den Terrorismus, wurde diese Frage auch gestellt", sagte er.

    Der Ausschussvorsitzende brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass "die Antwort ohne Hysterie und Kränkungen erfolgt". "Wie immer auch die Antwort ausfällt, es ist wichtig, dass sie aufrichtig und ehrlich ist, denn sie wird die Grundlage für das weitere Zusammenwirken sein", unterstrich Konstantin Kossatschow.

    Er stellte außerdem fest, dass in dem Maße, wie die antiterroristische Operation keinen Notstandscharakter mehr trägt und in eine stabilere Phase hinübergewachsen ist, es für die Partner der antiterroristischen Koalition zu einem sehr wichtigen Anliegen werden muss, Transparenz und Offenheit bei allen Handlungen in den gegenseitigen Beziehungen zu wahren.

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