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    Arbeitsgruppe zur Überwachung der Ermittlungen in Andischan reist nach Usbekistan

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    TASCHKENT, 11. Juli (RIA Nowosti). Eine Arbeitsgruppe, die die Ermittlungen der Ereignisse in Andischan und Maßnahmen der Regierung Usbekistans zur Stabilisierung der Lage in dem Gebiet überwachen wird, reist am Montag nach Andischan ab.

    Wie ein Vertreter der Arbeitsgruppe am Vortag mitteilte, soll "das Monitoring die Möglichkeit bieten, einen objektiven Blick auf die Ereignisse in Andischan zu werfen und den Handlungen der Behörden und der Rechtsschutzstrukturen eine erschöpfende rechtliche Einschätzung zu geben".

    Die Arbeitsgruppe besteht aus in Usbekistan akkreditierten Diplomaten. Mit der gleichen Maschine reisen Vertreter internationaler Organisationen und Journalisten nach Andischan.

    Am 13. Mai war es in der viertgrößten usbekischen Stadt Andischan zu einer bewaffneten Erstürmung des Gefängnisses und einer Reihe von Regierungsgebäuden gekommen. Die Rechtsschutzorgane Usbekistans erwiderten dies mit einer Gewaltaktion.

    Laut offiziellen Angaben kamen dabei 170 Personen ums Leben, Journalisten und Bürgerrechtler berichteten allerdings von mehreren hundert Toten.

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