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    Sergej Iwanow bezeichnet Informationen über Beschuss friedlicher Demonstranten in Andischan als Lüge

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    MADRID, 11. Juli (RIA Nowosti). Der Verteidigungsminister Russlands, Sergej Iwanow, bezeichnete Informationen darüber, dass in Andischan (Usbekistan) auf friedliche Demonstranten geschossen worden sei, als Lüge.

    "Es wird behauptet, dass auf eine friedliche Demonstration geschossen worden sei. Das ist eine Lüge, sagte Sergej Iwanow in einem Interview für die spanische Zeitung El Pais.

    "Die Tumulte in Andischan waren keine friedliche Demonstration, sondern ein geplanter Militärputsch, an denen Bürger anderer Staaten beteiligt waren", sagte Sergej Iwanow. Ihm zufolge machten sich Personen, die an einer Destabilisierung der Lage und möglicherweise "an der Gründung eines Kalifats auf dem Territorium dieses Staates und an der Verkündung der Gesetze des Islams" interessiert seien, sich die in dem Land bestehenden sozialen Probleme zu nutze.

    "Die Logik der usbekischen Behörden ist verständlich", die die Handlungen der USA als "zynisch" bezeichneten, sagte Sergej Iwanow. Zuerst hätten die Amerikaner von Usbekistan Militärstützpunkte für ihre Antiterroroperation in Afghanistan erbeten und dann gleichzeitig einen Umsturz unterstützt, der von islamischen Fanatikern getragen wird, die auf den Missbrauch der sozialen Probleme in der Republik setzen.

    Eine Gruppe Bewaffneter hatte am 13. Mai Hunderte Insassen aus einem Gefängnis befreit, darunter auch Parteigänger extremistischer Organisationen. Regierungstruppen unterdrückten den Aufstand. Die Behörden bestehen darauf, dass islamische Extremisten für den Konflikt, bei dem 176 Menschen ums Leben kamen, die Verantwortung tragen.

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