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    Bakijews Wahlsieg als Kompromiss zwischen Nord und Süd

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    MOSKAU, 11. Juli (RIA Nowosti). Der Sieg von Kurmanbek Bakijew bei den Präsidentschaftswahlen in Kirgisien sei ein Kompromiss zwischen Nord und Süd, führte der Erste Stellvertreter des Duma-Ausschusses für GUS-Angelegenheiten, Sergej Antufjew, am Montag aus.

    Er betonte, die kirgisische Bevölkerung habe eine bewusste Wahl getroffen.

    "Es ist gut, dass sich in Kirgisien eine Führung etabliert hat. Es ist wünschenswert, dass sie im Rahmen demokratischer Grundsätze vorgeht", sagte Antufjew. Einer der Schwerpunkte der neuen kirgisischen Staatsführung müsse die Bekämpfung der Armut sein.

    Zugleich warnte er, dass die neue kirgisische Führung unvermeidlich auf Enttäuschung bei der Bevölkerung stoßen werde. "Überall, wo es in der Übergangszeit zu einem Machtwechsel kommt, leben die Menschen zuerst in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Da es aber unmöglich ist, schnell eine spürbare Wandlung zum Besseren zu erwirken, kommt eine Enttäuschung".

    Antufjew drückte die Hoffnung aus, dass die kirgisische Führung die Stabilität im Lande werde bewahren können.

    Das Schwierigste für Kurmanbek Bakijew bestehe darin, sowohl nationale als auch regionale Machstrukturen so aufzubauen, dass der Interessenausgleich zwischen dem Agrarland im Süden und den Industriegebieten im Norden erhalten bleibt.

    Antufjew zufolge hänge die Stabilität in der Republik von der Zusammenarbeit des neuen Präsidenten mit dem populären Politiker Felix Kulow ab.

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