13:10 26 September 2017
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    Staatsanwaltschaft stellte keine Rechtsverletzungen bei der Adoption des in den USA ermordeten Mädchens fest

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    IRKUTSK, 11. Juli (RIA Nowosti). Die Staatsanwaltschaft des Gebietes Irkutsk konnte keine Rechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Adoption von Wiktoria Baschenowa feststellen. Das Mädchen war Anfang Juli in den USA daran verstorben, dass sie von der Adoptivmutter geschlagen worden war. Das teilte die zuständige Staatsanwaltschaft im sibirischen Gebiet Irkutsk mit.

    Während der Prüfung der Sachverhalte, die auf Anordnung der russischen Generalstaatsanwaltschaft erfolgte, wurde die Einhaltung der Gesetze, die die Adoption von Kindern ohne elterliche Aufsicht regeln, untersucht.

    "Eine Verletzung der gesetzlichen Anforderungen, die einer Adoption im Wege gestanden hätte, konnte nicht ermittelt werden", erklärte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Wie die Leiterin des Gebietszentrums für Kinderadoptionen, Olga Sawinowa, erläuterte, wurde Wika, Zögling eines Kinderheimes in Irkutsk, im Januar 2002 im Alter von 15 Monaten von dem amerikanischen Ehepaar Hill an Kindesstatt angenommen. In den einschlägigen Dokumenten aus den USA waren den Hills die besten Beurteilungen gegeben worden, sagte Sawinowa. Mehr noch, sie hatten bereits durch die Adoption eines Mädchens aus der Ukraine entsprechende Erfahrung.

    "In den vorgegebenen Fristen (nach 6 Monaten und 1 Jahr) trafen von den amerikanischen Adoptiveltern Berichte mit Fotografien ein, auf denen es Wika durchaus gut zu gehen schien", stellte sie fest.

    "Die brutale Verprügelung des Kindes, die zu dem Tod führte, ist vollkommen unerklärlich. Die Tragödie hat bei uns einen Schock ausgelöst", fügte sie hinzu.

    Wiktoria verstarb Anfang Juli. Ihre Adoptivmutter, Peggy Sue Hill, wurde am folgenden Tag wegen Mordverdachts in Haft genommen.

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