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    Tollwut in Mordwinien gemeldet

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    SARANSK, 11. Juli (RIA Nowosti). Vom 8. bis zum 11. Juli sind in der russischen Teilrepublik Mordwinien an der Mittleren Wolga vier Fälle von Tollwut gemeldet worden.

    Wie aus einer für die Bekämpfung von Tierseuchen zuständigen Gruppe in Mordwinien verlautet, hätte eine Laboruntersuchung die Tollwut in vier Landwirtschaftsbetrieben der Republik bestätigt. Rund zehn Stück Vieh sind bereits gefallen.

    Ursache der Erkrankung seien die Überfälle von Wildfüchsen, die Tollwut übertragen, hieß es. Im Zusammenhang mit den ersten Infizierungsfällen wird der gesamte Rinderbestand schnellstens geimpft.

    Darüber hinaus wurde die Tollwutimpfung für etwa 30 Beschäftigte festgelegt, die mit Vieh Kontakt hatten, verlautet aus dem Seuchenzentrum Mordwiniens. Jetzt wird nach weiteren möglichen Infizierten gesucht.

    Seit Jahresbeginn wurden in Mordwinien insgesamt 31 Tollwut-Fälle gemeldet, davon fünf Fälle bei Rindvieh.

    Davor war im Gebiet Amur (Ferner Osten, an der Grenze zu China) die Maul- und Klauenseuche registriert worden, die laut Experten aus China eingeschleppt wurde. Mehr als 20 Rinder mussten geschlachtet werden.

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