19:05 20 Januar 2017
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    Wiederaufnahme der sechsseitigen Verhandlungen zum nordkoreanischen Nuklearproblem am 27. Juli in Peking

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    TOKIO, 12. Juli (RIA Nowosti). Die vierte Runde der sechsseitigen Verhandlungen zum Nuklearproblem der Demokratischen Volksrepublik Korea beginnt am 27. Juli in Peking, meldete der staatliche japanische Fernsehsender NHK unter Bezugnahme auf eine Quelle in der regierenden Liberaldemokratischen Partei, nachdem USA-Außenministerin Condoleezza Rice spät in der Nacht aus der thailändischen Hauptstadt in Tokio eingetroffen war. Am Dienstag trifft sie sich mit dem Außenminister Japans, Nobutaka Machimura.

    Hauptthema ihrer Besprechungen ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Taktik für die Verhandlungen zur Nuklearproblematik Nordkoreas, die wieder aufgenommen werden.

    Wie die Quelle wissen ließ, sei geplant, dass Japan bei den Verhandlungen von einem der Führer der Liberaldemokratischen Partei, Shinzo Abe, und die USA von dem Leiter der Fernost-Abteilung des State Departements, Michael Green, vertreten werden. Eine endgültige Entscheidung stehe jedoch noch aus.

    Die Erklärung vom Sonnabend, wonach Pjöngjang zur Rückkehr an den sechsseitigen Verhandlungstisch bereit ist, wird in Tokio als "Anzeichen positiver Evolutionen in der Haltung der nordkoreanischen Führung gewertet".

    Die sechsseitigen Verhandlungen, welche im Jahre 2003 in Peking unter Beteiligung von Diplomaten aus Russland, den USA, der DVRK, Südkoreas, Chinas und Japans aufgenommen worden waren, hatten die Einstellung des nordkoreanischen Atomprogramms zum Ziel, doch verliefen sie bislang ergebnislos.

    Die auf Oktober 2004 anberaumte Verhandlungsrunde kam nicht zustande, weil Pjöngjang erklärt hatte, dass die Erörterung des Atomprogramms unter Bedingungen ständiger Drohungen vonseiten der USA nicht möglich sei.

    Im Februar erklärten die nordkoreanischen Behörden offiziell, sie seien im Besitz eigener Atomwaffen.

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