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    Chinas Außenamt: Termin für Verhandlungen mit Nordkorea wird noch abgestimmt

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    PEKING, 12. Juli (RIA Nowosti). Ein Termin für die 4. Runde der sechsseitigen Verhandlungen über das Nuklearproblem der KDVR wird jetzt von allen interessierten Seiten abgestimmt. Das teilte der offizielle Sprecher des chinesischen Außenamtes, Liu Jianchao, am Dienstag vor Journalisten mit. Nach seinen Worten werde die 4. Verhandlungsrunde "bestimmt in der am 25. Juli beginnenden Woche stattfinden". Wie Liu Jianchao betonte, erfordere die einleitende Sitzung der Arbeitsgruppe "eine zusätzliche Abstimmung", weil zwischen den Verhandlungsteilnehmern "weiterhin ernsthafte Meinungsdifferenzen bestehen".

    Trotz aller Schwierigkeiten seien die Perspektiven der Verhandlungen "überaus positiv", hieß es.

    Konkrete Einzelheiten der 4. Runde der sechsseitigen Verhandlungen würden Gegenstand der Unterredungen sein, die Tang Jiaxuan, Mitglied des Staatsrates und Sonderbeauftragter des Vorsitzenden der VR China, in Pjöngjang führen werde, so der Sprecher. Tang Jiaxuan ist am Dienstag nach Nordkorea abgereist.

    Letzten Sonnabend bekundete die nordkoreanische Seite ihre Bereitschaft, in der am 25. Juli beginnenden Woche an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

    Der japanische Fernsehsender NHK teilte am Dienstag unter Berufung auf eine Quelle in der regierenden Liberaldemokratischen Partei mit, die 4. Runde der sechsseitigen Verhandlungen über das Nuklearproblem Nordkoreas werde am 27. Juli in Peking beginnen.

    Die sechsseitigen Verhandlungen, die Diplomaten aus Russland, den USA, Nord- und Südkorea, China und Japan 2003 in Peking aufgenommen hatten, waren auf die Einstellung des nordkoreanischen Nuklearprogramms gerichtet, brachten aber bisher keine Resultate.

    Die ursprünglich für den Oktober 2004 geplante 4. Verhandlungsrunde fiel aus: Pjöngjang erklärte, die Erörterung des Nuklearprogramms sei angesichts der ständigen Drohungen seitens Washington nicht möglich.

    Im Februar gaben die Behörden Nordkoreas offiziell bekannt, die KDVR besitze eigene Kernwaffen.