21:35 21 Oktober 2017
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    USA wollen ihre Militärbasen in Zentralasien vorerst behalten

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    MOSKAU, 12. Juli (RIA Nowosti). Die USA werden die Problematik der weiteren Präsenz ihrer Militärbasen in zentralasiatischen Staaten auf bilateraler Grundlage mit den betreffenden Staaten klären, äußerte der US-Botschafter in Russland, Alexander Vershbow. So kommentierte er die Forderung des Gipfels der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), der vorige Woche in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfand, für die Präsenz der amerikanischen Stützpunkte in Zentralasien genaue Fristen festzulegen.

    Die amerikanische Militärpräsenz in Zentralasien beruhe auf bilateralen Vereinbarungen mit den betreffenden Staaten, äußerte Vershbow. Diese Staaten seien bis jetzt einverstanden gewesen, dass die US-Präsenz beiden Seiten Vorteile bringt.

    Laut Vershbow unterstützen die USA zivilbürgerliche Institute in den GUS-Staaten, denn alle Menschen möchten in einer freien Gesellschaft leben, sich frei die Führung wählen und selbständig über das eigene Schicksal entscheiden.

    Die entsprechenden US-Programme in Russland und den GUS-Staaten seien absolut transparent und werden im Zusammenwirken mit den Regierungen dieser Staaten abgewickelt, versicherte Vershbow. Es gehe um Erfahrungsaustausch, Ausbildung von Fachkräften im Gerichtssystem und um die Unterstützung unabhängiger Medien.

    Die Entwicklung der demokratischen Instititionen, der unabhängigen Medien, die Meinungsvielfalt und der Vorrang des Gesetzes seien eine Alternative zu den samtenen Revolutionen, urteilte der US-Diplomat. Die Menschen bekämen dadurch die Möglichkeit, ihre Gedanken frei zu äußern.

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