14:17 24 Januar 2017
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    Zwölf durch Ausländer adoptierte russische Kinder sind in den vergangenen 14 Jahren umgekommen

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    MOSKAU, 12. Juli (RIA Nowosti). 12 Todesfälle von russischen Kindern, die durch Ausländer adoptiert wurden und durch die Schuld der Adoptiveltern ihr Leben lassen mussten, sind seit 1991 erfasst worden. Davon passierten 11 Todesfälle in den USA. Diese Angaben erhielt RIA Nowosti in der Pressestelle des Ministeriums für Bildung und Hochschulwesen Russlands.

    Außerdem verfügt das Ministerium über Hinweise auf den Tod von Zwillingen, deren russische Staatsangehörigkeit noch festgestellt werden muss.

    Gegenwärtig überprüft die russische Generalstaatsanwaltschaft die in Russland zugelassenen Vertretungen von ausländischen Vermittlungsagenturen für Kinderadoption.

    Das Bildungsministerium überarbeitet die Normative, die die Freigabe von Kindern zur Adoption regeln. So sind vor allem verbindliche psychologische Tests der künftigen Adoptiveltern im Gespräch.

    Außerdem bereitet das Ministerium Vorschläge vor, mit denen die Rechtslage so gestaltet werden soll, dass die Möglichkeit so genannter unabhängiger Adoptionen ausgeschlossen wird.

    Seit 1991 wurden durch Ausländer insgesamt 62 741 russische Kinder adoptiert.

    Nach Mitteilung der Konsularabteilung der russischen Botschaft in den USA wurden der im Januar 2004 adoptierten zweijährigen Nina Hilt am 1. Juli 2005 derart schwere Schläge versetzt, dass sie einen Tag später an den Folgen verstarb.

    Am 6. Juli wurde die Adoptivmutter des Mädchens, Peggy Sue Hilt, des Mordes zweiten Grades beschuldigt. (Das Strafmaß für Mord im Staate Virginia, eines der härtesten in den USA, beläuft sich auf bis zu 40 Jahre Freiheitsstrafe.)

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