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    Südliche Grenztruppen unterbinden Drogenschmuggel

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    GEBIET ASTRACHAN, 13. Juli (RIA Nowosti). Im Jahr 2004 und im ersten Halbjahr 2005 konnten die Grenzer in Südrussland 53 Helfershelfer von Banditenformationen entlarven und sechs organisierte Banden ausheben, die Drogenschmuggel betrieben hatten.

    Dies teilte der Chef des Grenzschutzes für den Föderalen Bezirk Süd, Nikolai Lissinski, bei einer Beratung mit Präsident Wladimir Putin mit.

    "Vor zwei Jahren sprachen wir von der Notwendigkeit, die südliche Grenze zuverlässig zu schließen", erinnerte Putin und fragte nach den Maßnahmen, die hierfür getroffen werden.

    Wladimir Pronitschew, Chef des Föderalen Grenzschutzes und erster Stellvertreter des FSB-Direktors, antwortete, dass für diese Zwecke 14,8 Milliarden Rubel (rund 430 Millionen Euro) notwendig seien. "Diese Mittel sind vorhanden, wir arbeiten daran", ergänzte er.

    Der Präsident erkundigte sich über die technische Ausstattung der Grenztruppen.

    Alle Grenzwachen seien mit digitalen Nachrichtenmitteln, Glasfaser- und Satellitenverbindung ausgestattet, berichtete Lissinski. Darüber hinaus werden immer mehr Aufklärungs- und Sucheinsätze unternommen.

    Putin ließ sich auch über das Zusammenwirken des Grenzschutzes mit anderen zuständigen Behörden beim Kampf gegen die Wilddieberei informieren. Daraufhin beschwerte sich der Chef des regionalen Grenzschutzes über die Unwirksamkeit der einschlägigen Gesetze.

    "Sobald ich nach Moskau zurückkomme, rufe ich die Leiter der zuständigen Dienste zusammen, und wir verteilen alle Aufgaben", versprach Putin.

    Wie Lissinski weiter mitteilte, arbeite seine Grenzverwaltung beim Schutz der Bioressourcen mit Kasachstan und anderen Kaspi-Anrainern eng zusammen.

    Putin forderte zu einer noch engeren Kooperation auf diesem Gebiet auf.

    "Ich bin überzeugt: Alle möchten ihre Bioressourcen und Grenzen schützen, alle möchten gegen den Schmuggel und Drogen kämpfen. Alle streben eine Zusammenarbeit an", führte der Staatschef aus.

    Nach der Beratung sprach Putin bei einer Tasse Tee mit der Besatzung des Küstenschutzschiffes, an dessen Bord die Beratung stattfand.

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