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    Russlands Außenminister: Festnahme russischer Beobachter bei den Wahlen in Moldawien unannehmbar

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    MOSKAU‚ 13. Juli (RIA Nowosti). Russland erachtet die Festnahme von Beobachtern bei den Wahlen in Moldawien als unannehmbar. Das erklärte der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, nach Abschluss seiner Verhandlungen mit dem OSZE-Vorsitzenden und Außenminister Sloweniens, Dimitrij Rupel. "Wir betrachten diese Handlungen als unannehmbar. Es entsteht der Eindruck, als hätten sich die moldauischen Behörden zum Ziel gesetzt, alles nur Mögliche und sogar Unmögliche zu tun, um die transnistrische Regelung zu blockieren und dazu noch die russisch-moldauischen Beziehungen noch mehr zu verderben", betonte der Minister.

    "Wenn sie sich das wirklich zum Ziel gesetzt haben, so glaube ich nicht, dass Moldawien einen Vorteil daraus ziehen kann", sagte Lawrow.

    Wie der Minister mitteilte, habe er den OSZE-Vorsitzenden mit der russischen Einschätzung der Situation in Moldawien vertraut gemacht.

    In den vergangenen Tagen wurden in Moldawien mehrmals russische Bürger unbegründet festgenommen. Vier von ihnen wurden am 9. Juli des Versuchs beschuldigt, sich vor dem Hintergrund des Gebäudes des Parlaments der Republik im Zentrum von Chisinau fotografieren zu lassen, was ein Verstoß gegen die seit kurzem geltende Ordnung sei, die solche Fotoaufnahmen verbiete.

    Am Samstag wurden zwei russische Bürger - Alexej Kotschetkow und Wladimir Lebjodkin - festgenommen und umgehend "wegen einer Ordnungswidrigkeit" zu sieben beziehungsweise 13 Tagen Haft verurteilt.

    Am Freitag war der russische Rechtsanwalt Sergej Mirsojew aus Moldawien ausgewiesen worden. Laut den moldauischen Behörden habe er sich "in den inneren politischen Prozess eingemischt".

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