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    Meinung der IAEA: Iranisches nukleares Thema müsse Gegenstand einer internationalen Erörterung sein

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    MOSKAU, 13. Juli (RIA Nowosti). In der IAEA besteht die Meinung, dass die Fragen, die mit der Entwicklung der eigenen Kernenergetik durch Iran zusammenhängen, auf internationaler Ebene zu erörtern seien.

    "Wenn Iran plant, eine groß angelegte Kernenergetik zu entwickeln, muss das auf internationaler Ebene erörtert werden", sagte Juri Sokolow, stellvertretender IAEA-Generaldirektor.

    Er betonte: Es sei notwendig, "das Nichtweiterverbreitungsregime für die empfindlichen (nuklearen) Technologien zu festigen und zugleich damit die Kernenergetik zu entwickeln".

    Praktisch alle IAEA-Mitgliedsländer und nicht nur die "radikalen" Mitglieder USA und EU sind für unentwegte Kontrollen über alle iranischen nuklearen Objekte. Obwohl zwischen den europäischen Mächten Großbritannien, Deutschland und Frankreich einerseits und Iran andererseits die Verhandlungen über die iranischen Atomprogramme andauern, beharren die USA darauf, das iranische Atomdossier dem UN-Sicherheitsrat zu übergeben, der die Möglichkeit hat, über Iran Sanktionen zu verhängen (wegen ungenügender Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der IAEA, anders ausgedrückt: zur "vollen Abrüstung" gegenüber der Weltgemeinschaft). Falls die Dokumente tatsächlich in der UNO landen, muss das Land auf recht unangenehme Folgen gefasst sein, bis hin zur Verhängung eines Wirtschaftsembargos und der Einführung eines vollen Verbots beliebiger nuklearer Experimente.