19:25 22 Oktober 2017
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    Pitschugins Anwälte wollen vor dem Europäischen Gericht für Menschenrechte klagen

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    MOSKAU, 14. Juli (RIA Nowosti). Die Verteidiger von Alexej Pitschugin, dem ehemaligen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes von Yukos, bestätigten, sie werden vor dem Europäischen Gericht für Menschenrechte klagen.

    "Wir wollen keine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einreichen und erheben die Klage direkt beim Europäischen Gericht für Menschenrechte", sagte einer der Anwälte Georgi Kaganer, nachdem der Oberste Gerichtshof der Russischen Föderation das Urteil gegen Pitschugin bestätigt hatte.

    Das Gericht hatte damit die Beschwerde von Pitschugins Rechtsanwälten und des Verurteilten selbst zurückgewiesen.

    Die Geschworenen hatten Pitschugin des Mordes und des Mordversuchs für schuldig befunden, woraufhin das Moskauer Stadtgericht ihn zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt hatte.

    Pitschugin selbst wollte der heutigen Behandlung der Beschwerde nicht beiwohnen. Da der Prozess hinter verschlossenen Türen verlief, verlas das Gericht nur den resolutiven Teil des Urteils.

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