06:27 23 Oktober 2017
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    Russlands Außenministerium: Regelung des nuklearen Problems der KDVR wird zur Realisierung des Projektes einer Transkoreanischen Magistrale beitragen

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    MOSKAU, 14. Juli (RIA Nowosti). Ein realer Erfolg bei der Regelung des nuklearen Problems auf der Halbinsel Korea werde zur Realisierung des Projektes beitragen, der die Vereinigung der Eisenbahnen von Süd- und Nordkorea mit Anschluss an die Transsibirische Magistrale vorsehe.

    Das erklärte Alexander Alexejew, stellvertretender Außenminister Russlands, in seinem Kommentar zur Zustimmung der Koreanischen Volksdemokratsichen Republik, die sechsseitigen Verhandlungen fortzusetzen.

    In einem Interview auf der Web-Seite des russischen Außenministeriums erwähnte der stellvertretende Außenminister, dass die Verhandlungen über die Realisierung des Projektes einer Transkoreanischen Magistrale zur Zeit unterbrochen seien, "obwohl das gegebene Projekt seine Aktualität und wirtschaftliche Zweckmäßigkeit keineswegs verloren hat".

    "Es ist wohl so, dass ein realer Erfolg bei der Regelung des nuklearen Problems auch das Eisenbahnprojekt voranbringen würde", betonte er.

    In seinem Kommentar zu Japans Absicht, bei den Verhandlungen die Frage der von nordkoreanischen Geheimdiensten entführten Japaner auf die Tagesordnung zu setzen, sagte Alexejew, nach der Ansicht der russischen Seite "muss unser Ziel, eine kernwaffenfreie Halbinsel Korea, der Hauptgegenstand der sechsseitigen Verhandlungen bleiben".

    "Was sonstige Besorgnisse der Teilnehmer, darunter auch Fragen aus dem humanitären Bereich, betrifft, so sind sie unserer Meinung nach auf zweiseitiger Grundlage zu lösen", sagte der Diplomat.

    Anfang Juni kamen Pjöngjang und Washington überein, die Verhandlungen fortzuführen und ihre vierte Runde Ende Juli in Peking abzuhalten.

    An den sechsseitigen Verhandlungen beteiligen sich Diplomaten aus Russland, der KDVR, der Republik Korea, den USA, aus China und Japan. Nach drei Runden, die seit August 2003 in Peking durchgeführt wurden, gerieten die Unterredungen wegen politischer Widersprüche zwischen Nordkorea und den USA in eine Sackgasse.

    Die Koreanische Volksdemokratische Republik erklärte sich am 12. Februar 2005 offiziell zu einer Kernwaffenmacht.