01:56 24 Januar 2017
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    Bei der Wahlbeobachtung in Kirgisien berücksichtigte die OSZE die Beanstandungen Russlands

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    MOSKAU, 14. Juli (RIA Nowosti). Bei der Beobachtung der Präsidentschaftswahlen in Kirgisien berücksichtigte die OSZE einige der Beanstandungen Russlands, meint der stellvertretende russische Außenminister, Wladimir Tschischow.

    "So äußerten wir zum Beispiel Unverständnis, warum früher unter dem Dach der Wahlbeobachter der OSZE andere Organisationen wirksam wurden, wie u. a. die Parlamentarische Versammlung der Nato. In Kirgisien wurde jeder für sich aktiv", sagte Tschischow in einem Interview für RIA Nowosti.

    Gleichzeitig stellte er fest, dass es kaum zweckmäßig sei, die Wahlen in Kirgisien vom Standpunkt der Beobachtung als ein "anschauliches Experiment" einzustufen, denn "der Wahlausgang war ziemlich leicht zu prognostizieren". Der stellvertretende Minister erinnerte daran, dass am gleichen Tag die Wahlen in Bulgarien und in Albanien durchgeführt wurden, in deren Ergebnis sich jede der jeweils gegenüber stehenden Seiten für den Wahlsieger ausgibt.

    "In solch delikaten Situationen wird der OSZE natürlich sehr viel abverlangt", sagte Tschischow.

    "Was die Wahlen in Kirgisien angeht, so gab es insgesamt zwischen den Beobachtern der OSZE, der GUS-Staaten und anderer Organisationen übereinstimmende Bewertungen. Auch wenn es geringfügige technische Fehlleistungen gab (und das vermerkten die Beobachter der OSZE, der GUS-Staaten und anderer Organisationen), so beeinflussten sie die Ergebnisse nicht nachhaltig", stellte der Diplomat fest.