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    Russlands Industrieminister erörtert in den USA die Erweiterung der russischen Wirtschaftspräsenz

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    MOSKAU, 14. Juli (RIA Nowosti). Der Minister für Industrie und Energiewesen Russlands, Viktor Christenko, will im Oktober den USA einen Besuch abstatten, um mit den politischen und wirtschaftlichen Eliten die Möglichkeiten einer Erweiterung der russischen Geschäftsaktivitäten auf dem amerikanischen Markt zu besprechen. Das gab das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums für Industrie und Energiewesen bekannt.

    Im Ministerium wird hervorgehoben, dass der russischen Delegation "die erfolgreichsten und markantesten Gesichter der Industrie des Landes" angehören werden.

    "Es sollen die Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit in wichtigen Branchen diskutiert werden, so in der Luftfahrtindustrie und im Automobilbau", sagte Christenko, die Ergebnisse seines gestrigen Gesprächs mit dem amerikanischen Botschafter in Russland, Alexander Vershbow, kommentierend.

    Viktor Christenko brachte dem Botschafter gegenüber seinen Dank für den interessanten, langjährigen Dialog zum Ausdruck. Er lenkte dessen Aufmerksamkeit auf neue Perspektiven in der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet. "In der Struktur unseres Handels kommt die Metallurgie an zweite Stelle", erinnerte der Minister.

    Christenko nahm an, dass bei dem im August bevorstehenden Internationalen Luft- und Raumfahrtsalon alle Unternehmen von Weltrang vertreten sein sollten, darunter auch Boeing. "Wir können den ausländischen Flugzeugbauern und Luftfahrtgesellschaften so manches über unsere Pläne im Zusammenhang mit der Gründung eines Vereinigten Flugzeugbauunternehmens berichten", unterstrich der Minister. "In einer Hightech-Branche unserer Wirtschaft, wie sie der Flugzeugbau darstellt, gehen tiefgreifende Strukturveränderungen vonstatten."

    Viktor Christenko erklärte, dass Russland bereit ist, den Dialog und die Zusammenarbeit mit ausländischen Produzenten und Investoren zu vertiefen. "Bei der Entwicklung neuer Modelle sind wir zur industriellen Kooperation bereit, und auch dazu, mögliche Risiken zu teilen", sagte er.

    Als Beleg für die Realitätsnähe der russischen Verfahrensweisen können nach Meinung des Ministers der erfolgreiche Einsatz von qualitativ hochwertigen Produkten der russischen Metallurgen durch Boeing und der Einsatz Tausender russischer Spitzenkräfte im Prozess des Projektierung neuer Aggregate dienen.

    "Wir sind nicht geneigt, uns mit der Produktion einzelner Aggregate zufrieden zu geben", sagte Viktor Christenko. Den perspektivreichsten Weg sieht der Minister in gemeinsamen Investitionen.

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