12:41 20 Oktober 2017
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    Wladimir Putin empfing die Teilnehmer der Konferenz für Sicherheit im Kaspischen Meer

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    GEBIET ASTRACHAN, 14. Juli (RIA Nowosti). Der russische Präsident Wladimir Putin empfing am Donnerstag die Teilnehmer der Konferenz für Fragen der Sicherheit im Kaspischen Meer.

    Der russische Staatschef war am Morgen an Bord der "Tatarstan", des Flaggschiffs der Kaspischen Flotte, eingetroffen.

    Dieser Tage findet im Gebiet Astrachan die Internationale Konferenz zu Fragen der Sicherheit im Kaspischen Meer statt. Am Donnerstag pflegten die Delegierten in einer ungezwungenen Atmosphäre den Meinungsaustausch an Bord des Flaggschiffs. Im Mittelpunkt der Konferenz steht der Kampf gegen den Terrorismus.

    Der russische Präsident teilte mit, dass er praktisch mit allen Staatschefs der Anliegerstaaten über die regionalen Probleme gesprochen hat.

    Er stellte fest, dass Russland bereits über reiche Erfahrungen bei der Zusammenarbeit im Schwarzmeerbecken verfüge. Ihm zufolge beteiligen sich an der Organisation Blackseafor unterschiedliche Staaten, darunter auch Mitgliedsländer der Nato.

    "Das hindert uns indessen nicht an der Lösung der regionalen Probleme", sagte der Präsident, wobei er hervorhob, dass sie "Problemen globalen Charakters nahe kommen".

    Wladimir Putin plädierte ferner für die Unterstützung der Anrainerstaaten in der Kaspi-Region bei der Lösung allgemeiner Aufgaben.

    "Wir müssen den Kollegen bei der Lösung der allgemeinen Probleme helfen. Es ist zweckmäßig, wenn wir unsere Kapazitäten für die Lösung gemeinsamer Aufgaben zur Verfügung stellen", sagte der Präsident.

    Danach besichtigte er das Flaggschiff der Kaspischen Flotte.

    Während des Rundgangs stellte Wladimir Putin dem Befehlshaber, Juri Starzew, interessiert die Frage, wie die Flotte mit dem Grenzdienst zusammenwirkt.

    Starzew berichtete, dass die Zusammenarbeit mit den Grenzschützern funktioniert. Ferner legte er dar, dass die Lage in der Region und besonders in Dagestan kompliziert sei.

    Wladimir Putin versicherte, dass das föderale Zentrum von der Situation in Dagestan Kenntnis hat und die Schwierigkeiten lösen wird.

    "Wir geben Dagestan nicht auf. Wir lösen diese Aufgabe. Wir kennen die dortige Lage. Die Probleme müssen gelöst werden", antwortete der Präsident auf die Bemerkung des Befehlshabers.

    Der Präsident suchte die Kapitänsbrücke auf. Der Kapitän des Schiffes berichtete dem Staatschef, dass das das größte Schiff der Flottille ist. Es wurde im Jahre 2003 zu Wasser gelassen. Dem Kapitän zufolge ist es mit Artillerie- und Raketenwaffen bestückt und kann Fahrten mit einer Strecke von 1 500 Meilen unternehmen.

    Der Schiffskapitän teilte des Weiteren mit, dass das Schiff demnächst das Schiffsraketensystem Uran testen wird.

    Wladimir Putin trug sich in das Ehrenbuch des Schiffes ein.

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