23:21 18 Januar 2017
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    In Edinburgh dem russischen Zaren Nikolaus II. gewidmete Ausstellung eröffnet

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    LONDON, 14. Juli (RIA Nowosti). Im Königlichen Museum von Edinburgh wurde am 14. Juli die Ausstellung "Nikolaus und Alexandra. Der letzte Zar und seine Frau" eröffnet. Sie veranschaulicht das Leben des letzten russischen Zaren und seiner Familie.

    Gordon Rintoul, Direktor der Nationalmuseen Schottlands, äußerte sich dazu: "Die Ausstellung ‚Nikolaus und Alexandra' bietet den Besuchern die einmalige Gelegenheit, anhand von Gegenständen aus dem weltbekannten Winterpalast (St. Petersburg) eine Vorstellung vom Leben von zwei Kultfiguren des 20. Jahrhunderts zu bekommen.

    "Ich bin sehr froh darüber, dass die Leitung der Nationalmuseen Schottlands in Partnerschaft mit der Staatlichen Ermitage von Sankt Petersburg diese Ausstellung von internationaler Bedeutung im Vereinigten Königreich veranstalten konnte", erklärte er.

    Die Ausstellung wird mit einer Porträtreihe von Vertretern der Romanow-Dynastie eingeleitet.

    Über die Lebensgeschichte der Zarenfamilie berichten Hunderte Exponate: Gemälde, Möbel und Kunstgegenstände. Ein besonderer Platz ist in der Exposition den Kindern von Nikolaus II. - dem Zarensohn Alexej und den Zarentöchtern Olga, Tatjana, Marija und Anastassija - eingeräumt.

    Die Ausstellung verdeutlicht zudem die verwandtschaftlichen Beziehungen der russischen Zarenfamilie mit Monarchen Großbritanniens und Europas insgesamt.

    Besonderes Interesse erregen laut den Veranstaltern der Ausstellung die mit den Auslandsreisen und Besuchen des Zaren und seiner Familie zusammenhängenden Exponate. Hier ist das Hemd zu sehen, das der Zar zum Zeitpunkt des Attentats auf ihn in Japan anhatte wie auch ein riesiges Gemälde, das Nikolaus II. bei seinem Staatsbesuch in Frankreich zeigt.

    Der Schlussteil der Exposition ist der Zeit des Ersten Weltkrieges (1914-1918) und der Oktoberrevolution (1917) gewidmet, denen bald die Erschießung der Zarenfamilie in Jekaterinburg (1918) folgte. Die Besucher können auch Auszüge aus Familientagebüchern sehen, in denen die letzten tragischen Tage des Zaren und seiner nächsten Verwandten geschildert werden.

    Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober geöffnet.