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    Astronaut Stafford über zwei russische Söhne glücklich

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    WASHINGTON, 15. Juli (RIA Nowosti). Der Astronaut Thomas Stafford, Teilnehmer am ersten gemeinsamen russisch-amerikanischen Raumflug Sojus-Apollo im Juli 1975 und General a.D., hat zwei Adoptivsöhne aus Russland: Michael und Stanislaw.

    Der 74-jährige Stafford adoptierte die Jungen vor einigen Jahren, nachdem er sich mit der Bitte um Unterstützung an seinen Freund, den russischen Kosmonauten Alexej Leonow, gewendet hatte.

    "Ich begriff, dass er felsenfest entschlossen war, in seinem Familienstamm eine russische Linie zu haben", erzählte Leonow russischen Journalisten, auf die Beziehungen seines amerikanischen Kollegen zu den Adoptivsöhnen eingehend.

    Laut Stafford träumt der ältere der beiden Adoptivsöhne, der 14-jährige Michael, davon, Flugzeugführer zu werden, während der jüngere, der 10-jährige Stas, noch keine Berufswahl getroffen hat. Doch "sieht er gern den Flugzeugen hinterher".

    Stafford hat aus einer früheren Ehe noch zwei Töchter.

    Am 15. Juli 1975 startete um 15.20 Uhr Moskauer Zeit vom Kosmodrom Baikonur das Raumschiff Sojus-19 mit den Kosmonauten Alexej Leonow und Waleri Kubassow an Bord. Siebeneinhalb Stunden später ging das Raumschiff Apollo mit Thomas Stafford, Vance Brand und Deke Slayton von Cape Canaveral in Kalifornien aus in die Umlaufbahn.

    Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt bestand über zwei Tage hinweg ein kosmisches System aus zwei aneinander gekoppelten Raumschiffen aus zwei Ländern mit einer internationalen Besatzung an Bord in einer erdnahen Umlaufbahn.

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